Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Kurzfristige Aufnahme möglich 0781 966 456 480
Frau mit Angststörung

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, die durch eine Psychotherapie behandelt werden können. Bei psychischen oder psychosomatischen Beschwerden ist grundsätzlich ein Abstand zum Alltag und zum gewohnten Umfeld zunächst von Vorteil. Eine beschützende und angenehme Umgebung erweist sich zumeist als ideale Rahmenbedingung für eine erfolgreiche Behandlung. In unserer Privatklinik für Essstörungen bieten wir unseren Patienten genau dieses Umfeld. In Kombination mit einer individuell ausgerichteten, verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie lernen Betroffene, die ursächlichen Faktoren und die Dynamik ihrer Erkrankung zu verstehen. Hinzu kommt ein multimodales Behandlungskonzept aus Körpertherapie und Wahrnehmungsschulungen.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Gemeinsam erarbeiten wir, wie Sie Ihren Weg aus der Krise bewältigen können.

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Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Mit Essstörungen in die Privatklinik

Was kann ich tun, wenn ich von einer Essstörung betroffen bin? Wie kann ich lernen, mein Essverhalten nachhaltig zu verändern? Die Teams unserer Privatkliniken für Psychotherapie und Psychosomatik kennen die Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema „Essstörung“. Körperorientierte Psychotherapie hat sich hier als besonders hilfreich erwiesen. Wir bieten unseren Patienten verschiedene Formen dieser Behandlung an. Wenn also Magersucht, Bulimie oder Binge Eating Ihren Alltag beeinträchtigen, kommen Sie in unsere Privatklinik für Essstörungen. Wir behandeln Menschen jeden Alters, und zwar ganz individuell und vorurteilsfrei. Als Akutklinik bieten wir außerdem eine kurzfristige Aufnahme an, sowohl stationär als auch zur tagesklinischen Behandlung.

FAQ

Welche Formen von Essstörungen gibt es?

In der Psychotherapie werden drei Typen von Essstörungen unterschieden:

Magersucht (Anorexia Nervosa):

Die Anorexie ist durch eine große Furcht vor Übergewicht geprägt, obwohl Menschen aus dem Umfeld und die Waage gegenteilige Rückmeldungen geben. Betroffene halten strenge Diäten, zählen Kalorien, treiben exzessiv Sport oder treffen andere Maßnahmen, um ihr Körpergewicht immer weiter zu reduzieren. Magersucht-Patienten fühlen sich in ihrem Körper sehr unwohl. Sie empfinden sich auch dann noch als dick und unförmig, wenn sie bereits untergewichtig sind.

Bulimie

Das Hauptsymptom einer Bulimie sind regelmäßige Essanfälle. Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, haben das Gefühl, nicht mehr mit dem Essen aufhören zu können und auch nicht kontrollieren zu können, was und wie viel sie essen. Aus Angst vor einer Gewichtszunahme greifen Betroffene zu Gegenmitteln, die einen eigenen Teufelskreis bilden. Sie essen zum Beispiel unregelmäßig, hungern, fasten oder treiben übermäßig viel Sport. Am Ende steht das selbst herbeigeführte Erbrechen nach einem Essanfall und die Scham darüber. Das eigene Körpergewicht und die Figur, aber auch die Symptomatik an sich haben einen sehr starken Einfluss auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen.

Binge Eating

Die Binge-Eating-Störung ist durch regelmäßig auftretende Essanfälle gekennzeichnet. Während dieser Anfälle essen Betroffene oft schneller, als sie das normalerweise tun würden. Sie hören erst auf zu essen, wenn sie sich unangenehm voll fühlen. Die Anfälle führen bei den Patienten zu Schuldgefühlen bis hin zu Ekel vor sich selbst. Die Binge-Eating-Störung ist eine ernstzunehmende, psychische Erkrankung, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedarf. In unserer Privatklinik für Essstörungen bieten wir dafür die idealen Voraussetzungen.

Woran erkennt man eine Essstörung?

Es gibt verschiedene Hinweise auf mögliche Essstörungen. Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, permanente Sorgen um Gewicht und Essen, Untergewicht oder ein sozialer Rückzug sind häufige Anzeichen. Wenn der Verdacht auf eine Essstörung besteht, sollte eine dahingehende Diagnostik durch einen Psychologen oder einen Facharzt für Psychotherapie erfolgen.

Was sind die Ursachen von Essstörungen?

Essstörungen können als isolierte psychische Störungen oder als Symptome anderer psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen auftreten. Grundsätzlich kann eine Vielzahl von Faktoren ein abweichendes Essverhalten auslösen. Zum Beispiel können hormonelle Gründe eine Rolle spielen. Aber auch äußere Einflüsse haben — wie auch bei vielen anderen psychosomatischen Erkrankungen — oft einen Anteil an der Entstehung der Problematik.

Gerade im Bereich der Essstörungen sind gesellschaftliche und soziokulturelle Normen häufig die Ursache des ungesunden Verhaltens der Patienten. Das extrem schlanke Schönheitsideal in westlichen Industrienationen steigert beispielsweise bei Jugendlichen oft die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Generell können natürlich auch bei Erwachsenen oder sogar Kindern Leistungsmotive oder Selbstwertprobleme vorliegen. Eine genaue Diagnose der individuellen inneren und äußeren Umstände der Betroffenen ist deshalb unerlässlich für eine erfolgreiche Behandlung. In der Vincera Akutklinik für Essstörungen haben wir — auch kurzfristig — jederzeit die Möglichkeit dazu.

Welche körperlichen Folgeerscheinungen haben Essstörungen?

Essstörungen haben auch auf der körperlichen Ebene zum Teil erhebliche Auswirkungen. Es kann zu folgenden Begleitsymptomen kommen:

  • Müdigkeit und leichtes Frieren
  • zu langsamer Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufbeschwerden und Konzentrationsstörungen
  • Verringerung der Knochendichte (Osteoporose)
  • Haarausfall und Hautveränderungen, z.B. zu trockene Haut und starker Juckreiz
  • hormonelle Veränderungen: Verzögerung der Pubertät und der körperlichen Entwicklung
  • Ausbleiben der Menstruation
  • Schädigung der Zähne und Speiseröhre
  • Störung des Wasser- und Elektrolythaushalts und der Nierenfunktion
  • starkes Übergewicht: Erhöhung des Risikos für viele körperliche Erkrankungen wie etwa Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes oder Gelenkprobleme.
  • Lanugo-Behaarung bei jungen Frauen als Schutz vor Kälte

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