Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Frau mit Angststörung

Was sind die Ursachen von Essstörungen?

Stand der psychologischen Forschung ist, dass Bedingungen auf mehreren Ebenen einen Anteil an der Entwicklung einer Essstörung haben können. Hierzu zählen biologische Faktoren, beispielweise auf hormoneller Ebene, wie auch gesellschaftliche und soziokulturelle Normen. Das extrem schlanke Schönheitsideal in westlichen Industrienationen steigert bei Heranwachsenden oft die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und mit dem eigenen Leben.

Aufgabe einer Psychotherapie ist es jedoch, die bedeutsamen individuellen Faktoren und die innere Dynamik der Erkrankung zu verstehen und den Patienten oder die Patientin auf dem Weg des Bewältigungsprozesses zu begleiten. Individuell können Bedürfnisse von Kontrollerhalt, Leistungsmotive und Selbstwertprobleme vorliegen.

Vincera: Ihre Kliniken für Essstörungen

Was kann ich tun, wenn ich von einer Essstörung betroffen bin? Welche Schritte muss ich gehen, um meinen Zustand aktiv zu verbessern? An wen wende ich mich, wenn eine Ess-Erkrankung ohne professionellen Beistand nicht zu bewältigen ist? Das Team unserer Vincera Kliniken kennt die Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema „Essstörung“. In unseren Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie behandeln wir ein großes Spektrum psychischer Erkrankungen – immer mit viel Erfahrung, wissenschaftlich fundierten Konzepten und größtem Einfühlungsvermögen. In der Psychotherapie (spezielle Behandlungsgruppe) kommen Ressourcenarbeit sowie verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Psychotherapieverfahren zur Anwendung. Körperorientierte Psychotherapie hat sich hier als besonders hilfreich erwiesen.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Gemeinsam erarbeiten wir, wie Sie Ihren Weg aus der Krise bewältigen können.

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Depression Klinik Warteraum

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Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln
wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Essstörung bewältigen

Sie erkennen sich in dieser Beschreibung wieder? Wenn Magersucht, Bulimie oder Binge Eating Ihren Alltag beeinträchtigen, kommen Sie gerne auf unser geschultes Personal in unserer Akutklinik für Essstörung zu. Wir unterstützen Menschen jedes Alters beim Weg aus der psychischen Krise. Wir behandeln ganzheitlich, individuell und vorurteilsfrei. Seien Sie sicher: Sie werden sich bei uns angenommen und ernst genommen fühlen.

FAQ

Welche Formen von Essstörungen gibt es?

In der Psychotherapie werden drei Typen von Essstörungen unterschieden, wobei es zu Überschneidungen und auch einen Wechsel zwischen den Typen kommen kann. Wir unterscheiden die:

Magersucht (Anorexia Nervosa):

Diese Form der Essstörung ist durch eine große Furcht zu dick zu sein geprägt, obwohl Menschen aus dem Umfeld und die Waage gegenteilige Rückmeldungen geben. Betroffene halten strenge Diäten, zählen Kalorien, treiben exzessiv Sport oder treffen andere Maßnahmen, um ihr Körpergewicht immer weiter zu reduzieren. Patientinnen und Patienten mit einer Magersucht fühlen sich in ihrem Körper sehr unwohl. Sie empfinden sich auch dann noch als dick und unförmig, wenn sie bereits untergewichtig sind.

Bulimie

Das Hauptsymptom einer Bulimie sind regelmäßige Essanfälle. Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, haben das Gefühl, nicht mehr mit dem Essen aufhören zu können und auch nicht kontrollieren zu können, was und wie viel sie essen. Aus Angst vor einer Gewichtszunahme greifen Betroffene zu Gegenmitteln, die einen eigenen Teufelskreis bilden. Sie essen zum Beispiel unregelmäßig, hungern, fasten oder treiben übermäßig viel Sport. Am Ende steht das selbst herbeigeführte Erbrechen nach einem Essanfall und die Scham darüber. Das eigene Körpergewicht und die Figur, aber auch die Symptomatik an sich haben einen sehr starken Einfluss auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen.

Binge Eating

Die Binge-Eating-Störung ist durch regelmäßig auftretende Essanfälle gekennzeichnet. Betroffene haben das Gefühl, nicht mehr mit dem Essen aufhören zu können und auch nicht kontrollieren zu können, was und wie viel sie essen. Während der Anfälle essen Menschen mit einer Binge-Eating-Störung oft schneller, als sie das normalerweise tun würden. Die Betroffenen hören erst auf zu essen, wenn sie sich unangenehm voll fühlen. Sie leiden unter ihren Essanfällen und ekeln sich nach einem Heißhungeranfall häufig vor sich selbst, sind deprimiert oder haben Schuldgefühle. Die Binge Eating Störung ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedarf.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, die durch eine Psychotherapie behandelt werden können. Als günstig hat sich für den ersten Behandlungsschritt ein Abstand zum gewohnten Umfeld in einer beschützenden und angenehmen Umgebung erwiesen. Eine speziell ausgerichtete verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie sollte in ein multimodales Behandlungskonzept aus Körpertherapie, Wahrnehmungsschulungen und der Möglichkeit, ein gesundes Essverhalten erlernen zu können, eingebettet sein. Eine ärztliche Überwachung und Behandlung oft vorliegender körperlicher Begleiterscheinungen sollte gesichert sein.

Woran erkennt man, dass man eine Essstörung hat?

Probleme mit dem Essverhalten, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Sorgen um Gewicht und Essen, die sich nicht zurückstellen lassen und ein sozialer Rückzug können auf eine Essstörung hinweisen. Untergewicht kann einen Hinweis darstellen. Das Gewicht allein sagt jedoch noch nichts zur Ursache des Unter- oder Übergewichtes aus. Die Diagnostik und Beratung sollten durch Psychologen oder Fachärzte für Psychotherapie erfolgen.

Welche körperlichen Folgeerscheinungen haben Essstörungen?

Essstörungen haben auf der körperlichen Ebene zum Teil erhebliche Auswirkungen. Es kann zu folgenden körperlichen Begleitsymptomen kommen:

  • Müdigkeit und leichtes Frieren
  • zu langsamer Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufbeschwerden und Konzentrationsstörungen
  • Verringerung der Knochendichte (Osteoporose)
  • Hautveränderungen, Haarausfall, zu trockene und juckende Haut.
  • hormonelle Veränderungen: Verzögerung der Pubertät und der körperlichen Entwicklung
  • Ausbleiben der Menstruation
  • Schädigung der Zähne und Speiseröhre
  • Störung des Wasser- und Elektrolythaushalts und der Nierenfunktion
  • starkes Übergewicht: Erhöhung des Risikos für viele körperliche Erkrankungen wie etwa Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes oder Gelenkprobleme.
  • Lanugo-Behaarung bei jungen Frauen als Schutz vor Kälte

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