Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Anorexie erkennen

An Magersucht erkrankte Menschen leiden an ausgeprägter Angst vor der Gewichtszunahme. Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Essen und der Unzufriedenheit mit ihrer eigenen Figur. Dabei zeichnet sich Anorexie durch extremes Untergewicht (BMI < 17,5) aus, das selbst herbeigeführt wird, etwa durch:

  • restriktives Essverhalten bis zur Nahrungsverweigerung
  • Erbrechen
  • Einnahme von Abführmitteln
  • exzessive körperliche Aktivität

Betroffene besitzen ein verzerrtes Selbstbild: Trotz des Untergewichts empfinden sie sich als zu dick.

Physische und psychische Folgeschäden der Magersucht

Durch das gravierende Untergewicht und die andauernde Unterernährung kommt es weithin zu schweren körperlichen Folgen. Dazu gehören unter anderem beeinträchtige Organfunktionen — etwa bei Herz, Magen und Nieren — ein heruntergefahrener Stoffwechsel, hormonelle Störungen oder Kreislaufprobleme. Auch mit psychischen Schwierigkeiten, wie erhebliches Leid, Einsamkeit und ein geringes Selbstwertgefühl, haben erkrankte Personen zu kämpfen. Ungefähr bei 10 bis 15 % der Betroffenen endet die Erkrankung tödlich.

Vincera-Kliniken: Wir sind für Sie da

In heilsamer Umgebung finden Sie bei uns Ruhe und den Abstand vom Alltag, den Sie benötigen, um genesen zu können. Unsere qualifizierten Ärzte und Therapeuten betreuen Sie in den Vincera-Privatkliniken für Psychotherapie und psychosomatische Medizin mit viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Verständnis. So unterstützen wir als auf Magersucht spezialisierte Kliniken unseren Patienten dabei, gestärkt in Ihr neues Leben zurückzukehren.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

Nehmen Sie bei Fragen zu uns Kontakt auf! Gern nehmen wir uns Zeit für eine persönliche Beratung.

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Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

FAQ

Welche Unterformen der Anorexie unterscheidet man?

Es werden zwei Typen von Magersucht unterschieden: Restriktive Form Betroffene Jugendliche und Erwachsene weisen ein passives Verhalten auf. Die Gewichtsabnahme führen sie herbei, indem sie bestimmte Nahrungsmittel ablehnen oder fasten. Bulimische Form Magersucht-Erkrankte wirken zusätzlich aktiv auf den Gewichtsverlust ein, indem sie Erbrechen auslösen, Appetitzügler oder Abführmittel einnehmen, oder sich übermäßig körperlich betätigen.

Was sind die Symptome von Magersucht?

Magersucht ist eine ernste psychische Erkrankung. Der Großteil der Betroffenen leiden an einer Körperschemastörung, wodurch sie sich als zu dick wahrnehmen. Im eingefahrenen Gedankenmuster dreht sich alles um den eigenen Körper, Gewicht, Essen und Kalorien. Infolgedessen wird auch das Verhalten der erkrankten Personen beeinflusst, das sich stark auf die Gewichtsabnahme konzentriert. Zu den Warnzeichen für Angehörige gehören:

  • fortwährender Gewichtsverlust
  • zwanghafte Kontrolle des eigenen Gewichts
  • dauerhafte Kritik am eigenen Körper

Die Unzufriedenheit mit der eigenen Figur führt nicht selten zum Rückzug von Freunden und Familie und damit zu sozialer Isolation. Frühere Interesse spielen bei vielen Essgestörten mit Magersucht keine Rolle mehr. Die Lebensqualität und -freude sind stark eingeschränkt.

Welche Folgeerkrankungen können auftreten?

Nicht nur die Anorexie selbst stellt ein akutes Problem dar — das extreme Untergewicht und andauernde Unterernährung kann verschiedene körperliche und psychische Folgeerkrankungen nach sich ziehen, die für Magersüchtige lebensbedrohlich werden können:
  • Müdigkeit & Konzentrationsschwierigkeiten
  • Haarausfall
  • trockene Haut
  • Kälteempfindlichkeit, häufiges Frieren, besonders an Händen und Füßen
  • Herzstörungen
  • niedriger Blutdruck / Blutarmut / Unterzuckerung
  • Organstörungen im Magen-Darm-Bereich (Verstopfungen, Magenkrämpfe, Übelkeit)
  • Organstörungen an Nieren (bis zum Nierenversagen) und an der Blase (Blasenschwäche)
  • ausbleibende Regelblutung oder Potenzprobleme durch Hormonstörungen
  • Knochenschwund (Osteoporose)
  • verstärkte Körperbehaarung (Lanugohaar)
  • eingeschränktes Immunsystem (erhöhte Infektanfälligkeit)
  • Depressionen

Therapie: Wie wird Magersucht in einer Klinik behandelt?

Anorexie ist als ernsthafte, gefährliche Krankheit anzusehen, weshalb unbedingt Hilfe in Anspruch genommen werden sollte. Wir von Vincera behandeln in unseren Privatkliniken Essstörungen wie Magersucht bei erwachsenen Menschen spezialisiert. Die stationäre Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting mit intensiver persönlicher Betreuung steht dabei im Mittelpunkt. Nach Bedarf wird im ganzheitlichen Ansatz ergänzt um Kunst-, Tanz- oder Bewegungstherapie. Über diese Wege können Patientinnen und Patienten ihren Emotionen eine Form geben. Auch das eigene Selbstvertrauen kann so gestärkt werden.

Die Ziele der Magersucht-Behandlung in den Vincera-Kliniken sind:

  • zugrundeliegende emotionale, geistige und zwischenmenschliche Schwierigkeiten identifizieren und bewältigen
  • Essverhalten schrittweise normalisieren
  • Gewichtszunahme fördern (gemeinsame Festlegung eines Zielgewichts mit dem Patienten)
  • Folgestörungen behandeln

Wie der Begriff “Sucht” in Magersucht impliziert, ist es für Patientinnen und Patienten schwierig, von der Erkrankung loszukommen. Die Rückfallrate ist im Allgemeinen sehr hoch. Deshalb unterstützen wir Sie mit unserer Nachsorge auch nach Ihrem stationären Aufenthalt in unseren Magersucht-Kliniken beim Übergang zurück in Ihren Alltag. Eine ambulante Weiterbetreuung durch einen Arzt oder Therapeuten ist anschließend empfehlenswert.

Bei uns sind Sie in den besten Händen.

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