Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Auswege aus der Bulimie finden

In sicherer und ruhiger Atmosphäre behandeln wir Bulimie in unseren Privatkliniken spezialisiert. Gemeinsam arbeiten wir heraus, an welchen Punkten und durch welche Muster die Auswirkungen der Bulimie besonders begünstigt werden. Dies soll den Patienten dabei helfen, diese Situationen zukünftig zu erkennen. Mithilfe verschiedener Therapieangebote entwickeln wir Bewältigungsstrategien, die eine erfolgreiche Rückkehr in den Alltag ermöglichen sollen.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

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Depression Klinik Warteraum

Einzigartig wie Sie

Unsere Standorte

Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Ganzheitliche Behandlung in den Vincera-Akutkliniken

Wenn wir Bulimie in unseren Privatkliniken für Essstörungen behandeln, beginnen mit einer individuellen Diagnostik, bei der die persönliche Situation des Patienten genau analysiert wird. Nur so lassen sich die einzelnen Faktoren, die das Leiden möglicherweise ausgelöst haben, identifizieren. Die Ausgestaltung der Diagnose für den Behandlungserfolg entscheidend, um darauf aufbauend den bestmöglichen Therapieplan zusammenzustellen.

Psychotherapie

Psychotherapie

In einer Psychotherapie werden psychische Erkrankungen und ihre Begleiterscheinungen durch Übungen und Gespräche mit einem Therapeuten behandelt.

Körpertherapie

Körpertherapie

Ernährungsberatung

Ernährungsberatung

Unser Ernährungscoach hilft Ihnen mit Ihrer individuellen und angepassten Ernährungsumstellung.

Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapien mit Hunden, Pferden, Eseln oder Alpakas wirken positiv auf das Wohlbefinden ein.

Yoga

Yoga

Ziel der geistigen und körperlichen Übungen und Praktiken ist vor allem die Förderung der Körperwahrnehmung.

FAQ

Die Bulimie, umgangssprachlich auch Ess-Brech-Sucht genannt, tritt in den meisten Fällen im späteren Jugendalter und jungen Erwachsenenalter auf, wobei die Mehrzahl der Betroffenen weiblich ist. Diese psychische Erkrankung kann teilweise durch biologisch-genetische Einflüsse bedingt sein, also durch erbliche Veranlagungen. Aber auch aus psychologischen oder gesellschaftlichen Faktoren kann sie entstehen. Viele Betroffene versuchen bewusst oder unbewusst, ihr geringes Selbstwertgefühl durch ihr äußeres Erscheinungsbild zu kompensieren. Hinzu kommt der Druck, einem extremen Schlankheitsideal zu entsprechen und dieses stetig zu verfolgen, etwa mithilfe von Diäten. Ein daraus resultierender starker Antrieb zu essen führt anschließend zu sogenannten Essattacken, durch die die Diät scheitert. Familiäre, berufliche und schulische Konflikte lösen bei den Betroffenen eine innere Unsicherheit aus, wodurch das Selbstwertgefühl weiter sinkt. Menschen, die Leistungssport treiben, bei denen Schlankheit und Körpergewicht eine Rolle spielen, zählen hierbei zu einer der größten Risikogruppen. Belastende Ereignisse, wie beispielsweise Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen oder körperliche Vernachlässigung können ebenfalls Ursachen einer Bulimie-Störung sein. Faktoren, die den Zeitpunkt der Entstehung einer Essstörung bestimmen, können folgende sein:
  • Stress
  • Mobbing
  • Trennung
  • belastende Situation
  • Verlust einer nahestehenden Person
  • Beginn körperlicher Veränderungen in der Pubertät

Regelmäßige Essanfälle gehören zu den Hauptsymptomen der Bulimie. Betroffene haben dabei das Gefühl, mit dem Essen nicht mehr aufhören zu können — und auch nicht kontrollieren zu können, was und wie viel sie tatsächlich essen. Häufig verursachen Erkrankte daraufhin Erbrechen oder wenden Medikamente — wie Appetitzügler, Abführmittel oder entwässernde Stoffe — an. Aufgrund der großen Angst vor einer Gewichtszunahme ist das unregelmäßige Essen, das Hungern, das Fasten oder das übermäßige Sporttreiben ein täglicher Begleiter von Bulimie-Erkrankten. Diese psychische Erkrankung resultiert häufig aus dem starken Einfluss des eigenen Körpergewichtes und der Figur auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Es können sowohl körperliche als auch emotionale Anzeichen auftreten, die auf eine Bulimie-Erkrankung hinweisen. Bestärkt werden diese durch Unzufriedenheit der Betroffenen mit dem eigenen Körper und dem ständigen Wunsch, einem schlankeren Erscheinungsbild zu entsprechen. Zu den bekanntesten Warnsignalen zählen häufige Diäten, unkontrollierbare Heißhungerattacken, heimliches Erbrechen und die Einnahme von Abführmitteln, harntreibenden Mitteln oder Appetitzüglern. Emotionale Anzeichen hingehen können Stimmungsschwankungen, Depressionen, Labilität, Impulsivität und der Rückzug aus dem sozialen Umfeld sein.

Folgen von Bulimie können sowohl auf organischer als auch auf psychischer Ebene entstehen. Obwohl die Patienten einer Bulimie-Erkrankung meist ein normales Körpergewicht besitzen, kann die Krankheit schwere gesundheitliche Folgen haben.

Körperliche Folgeerkrankungen können folgende sein:

  • Haarausfall, Zyklusstörungen und Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
  • ausgeprägte Schäden der Mundhöhle (Zahnschmelz, Karies)
  • Entzündungen und Schäden des Verdauungstraktes (Magenruptur, Entzündungen der Speiseröhre, Vergrößerung der Speicheldrüse, Einrisse der Speiseröhrenwand)
  • Störungen des Elektrolyt- und Wasserhaushalts
  • Herzrhythmusstörungen
  • Störungen der Nierenfunktion

Zu den psychische Folgeerkrankungen hingegen gehören:

Wie kann die Bulimie behandelt werden?

Zur Behandlung einer Bulimie-Erkrankung steht die Motivation des Patienten an erster Stelle, damit eine Therapie erfolgreich verlaufen kann. Um Bulimie in unseren Privatkliniken zu behandeln, stehen unseren Patienten eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dabei wird konkret auf die Erkrankung und das Essverhalten der betroffenen Person eingegangen. Gemeinsam mit dem Patienten werden so Strategien entwickelt, um einen Rückfall in die Erkrankung zu verhindern. Die Nachsorge ist im Anschluss einer erfolgreichen Behandlung einer Bulimie-Erkrankung besonders wichtig.

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