Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Impression Therapiegespräch

Mobbing kann krank machen

Betroffene von Mobbing erfahren weitreichende negative Folgen für Gesundheit sowie die private und berufliche Situation — ganz gleich, in welchem Umfeld das Mobbing stattfindet. Die lange Liste der möglichen Auswirkungen besteht aus:

  • Demotivation & Antriebslosigkeit
  • Misstrauen
  • Aggressivität
  • Nervosität & Angstzustände
  • sozialer Rückzug & Isolation
  • Leistungs- & Konzentrationsschwächen
  • Depressionen

Anhaltende Mobbingattacken können Auslöser für ernsthafte Erkrankungen und psychosomatische Störungen bis hin zum Zustand ähnlich einer posttraumatischen Belastungsstörung sein. Oft ist deshalb die Behandlung der Folgen von Mobbing in einer Klinik notwendig.

Als Betroffener von Mobbing in unseren Kliniken behandeln lassen

Sind auch Sie Opfer von Mobbing geworden? Unsere Kliniken sind in ganz Deutschland für Sie da! Bei Vincera finden Sie Ruhe, Erholung und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Therapiemodelle. Mit Einfühlungsvermögen, Diskretion und modernen, ganzheitlichen Ansätzen unterstützen wir unsere Patienten umfassend bei der Bewältigung des erfahrenen Traumas.

Einzigartig wie Sie

Unsere Standorte

Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln
wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Wir sind für Sie da.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen. Wir nehmen uns gern Zeit für eine persönliche Beratung.

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Depression Klinik Warteraum

FAQ

Was ist Mobbing?

Eine festgeschriebene Definition für Mobbing gibt es nicht. Der Begriff Mobbing fasst Handlungen psychischer Gewalt einer Person oder Gruppe gegenüber einer anderen Person zusammen, die der Absicht des wiederholten, regelmäßigen Quälens und Verletzens geschuldet sind. Solche Handlungen durch Mobber können derart viel Schaden beim Mobbingopfer anrichten, dass die Folgen des Mobbings in der Klinik zu behandeln sind. Dies geschieht oft in einer asymmetrischen Machtbeziehung, bei der der Täter oder die Tätergruppe über mehr Macht oder Einfluss verfügt als das Opfer.

  • Demütigungen & Erniedrigungen
  • Beleidigungen
  • Belästigungen
  • Verbreitung falscher Tatsachen
  • Zuweisung sinnloser Aufgaben und Tätigkeiten, zum Beispiel am Arbeitsplatz
  • Machtmissbrauch
  • Gewaltandrohung
  • soziale Ausgrenzung
  • wiederholte rücksichtslose, unangemessene Kritik

Wo tritt Mobbing auf?

Arbeitsplatz, Uni, Schule: Viele Opfer sind am Arbeitsplatz betroffen; das Mobbing findet dabei auf verschiedenen Ebenen statt. So gibt es psychische Gewalt zwischen Kollegen und Vorgesetzten, aber auch gleichgestellte Kollegen werden gemobbt. Neben derlei Konflikten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder unter Mitarbeitern erfahren auch Kinder und Jugendliche an Schulen mobbendes Verhalten durch Mitschüler oder gar Lehrkräfte.

Internet: Auch in der vermeintlichen Privatsphäre im Internet findet Mobbing statt. Es kursieren Gerüchte oder kompromittierende Fotos — oder Opfer werden wiederholt verbal bedroht. Trotz der räumlichen Distanz zwischen Täter und Opfer entwickelt sich die psychische Gewalt auch hier schlimmstenfalls so weit, dass die Folgen des Mobbings in einer Klinik behandelt werden müssen.

Familien: Tritt mobbendes Verhalten in Familienstrukturen auf, mündet auch dies nicht selten in körperlichen wie psychischen Beeinträchtigungen. So erleben es Betroffene oft als besonders schmerzhaft, dass sie psychische Gewalt von den eigenen Verwandten erfahren. Bei Zusammenkünften werden sie zum Beispiel wie Luft behandelt oder gar nicht erst eingeladen.

Vereine und sonstige soziale Strukturen: Überall dort, wo sich Menschen in sozialen Strukturen wiederfinden, besteht auch die Gefahr des Mobbings. Die sozialen Beeinträchtigungen für Mobbingopfer sind auch in Vereinen oder anderen Gemeinschaften ein ernstes Problem. Handlungen, die dem Mobbing zuzuschreiben sind, können beispielsweise auch hier falsche Auskünfte und das anschließende lächerlich machen oder das stete Ausschließen von gemeinsamer Betätigung sein.

Mobbing-Ursachen: Warum wird jemand gemobbt?

Hierzu wird intensiv geforscht, gesicherte Erkenntnisse gibt es jedoch auch in diesem Punkt bisher nicht. Die Annahme ist, dass einerseits situationsbedingte Faktoren und andererseits Persönlichkeitsmerkmale von Mobbingopfern und Tätern bzw. Mobbern eine Rolle spielen. Breiten Konsens findet die Annahme, dass Mobbing insbesondere von strukturellen Faktoren begünstigt wird.

Was tun bei Mobbing?

Entscheiden sich Mobbingopfer wegen anhaltender Verletzung ihrer Menschenwürde dazu, sich an die Öffentlichkeit zu wenden, müssen sie mit weiteren Anfeindungen rechnen. Nur die wenigsten Betroffenen entschließen sich deshalb zu diesem Schritt zur Selbsthilfe und sind darauf angewiesen, Unterstützung von außen zu erfahren. Doch wie erkennt man Mobbing?

Folgende Situationen könnten Formen des Mobbings sein:

  • Betroffene werden ständig unterbrochen, wenn sie sich mitteilen möchten.
  • Sie werden bewusst und wiederholt gemieden oder ausgegrenzt.
  • Opfer werden belächelt oder lächerlich gemacht.
  • Sie werden isoliert, falsch beraten oder nicht informiert.
  • Verbale Bedrohungen und Demütigungen häufen sich.
  • Es werden Gerüchte und Lügen verbreitet.
  • Seltener sind Mobbingopfer auch der Androhung und Ausübung körperlicher Gewalt ausgesetzt.

Werden solche Beobachtungen gemacht, sollte sofort eingegriffen werden, um das Opfer vor den Auswirkungen zu schützen und so zu verhindern, dass die Folgen des Mobbings in einer Klinik aufgearbeitet werden müssen.

Therapie bei Mobbing: Wie werden die psychischen Folgen behandelt?

Die Therapie bei Mobbing umfasst verschiedene Ansätze mit dem Ziel, Betroffenen dabei zu helfen, das Erlebte zu verarbeiten, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln, ihr Selbstbewusstsein wiederzugewinnen, neue Perspektiven zu finden und somit ihre Lebensqualität zu verbessern. Bei der Behandlung der Folgen von Mobbing spielt die Psychotherapie in unseren Kliniken eine zentrale Rolle. Dabei werden verschiedene psychotherapeutische Ansätze, wie die kognitive Verhaltenstherapie oder Traumatherapie in Einzel- und Gruppensettings, herangezogen.

Die Psychotherapie infolge von Mobbing gliedert sich in vier Phasen:

  1. Distanz herstellen: In dieser Phase geht es darum, Abstand zur Mobbingsituation zu gewinnen und die damit verbundenen Emotionen zu verarbeiten.
  2. Verständnis der Zusammenhänge: Hierbei wird versucht, die Hintergründe und Dynamiken der Mobbingvorfälle zu verstehen, um geeignbrete Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
  3. Entscheidungen treffen: Wir unterstützen die Patienten unserer Kliniken dabei, Entscheidungen bezüglich ihrer beruflichen Zukunft zu treffen und mögliche Handlungsoptionen zu evaluieren.
  4. Bewältigungsschritte einüben: In dieser Phase werden konkrete Bewältigungsstrategien erarbeitet und geübt, um mit zukünftigen Herausforderungen besser umgehen zu können.

Darüber hinaus können unsere Patienten auch ganz eigene Schwerpunkte in der Therapie setzen, beispielsweise:

  • Stärkung der sozialen Kompetenz
  • Entwicklung neuer Konfliktlösestrategien
  • Erlernen von Techniken zur Stressbewältigung & Förderung der Resilienz
  • Abbau von Schuld- und Schamgefühlen
  • Wiederherstellung des Selbstvertrauens

Neben der Psychotherapie setzen wir verschiedene ergänzende Maßnahmen ein, um Betroffene von Mobbing ganzheitlich zu unterstützen und entstandene Symptome von Traumata, Depressionen oder Angststörungen zu behandeln. Den Behandlungsplan schneiden wir dabei individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Patienten zu. Zu möglichen Therapiebausteinen zählen die folgenden Angebote unserer Vincera-Kliniken:

  • Entspannungstechniken wie Meditation, progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitsübungen oder Atemübungen können dabei helfen, Stress abzubauen und die psychische Gesundheit zu stärken.
  • Sporttherapie und die damit verbundene körperliche Aktivität setzt Endorphine frei, die das allgemeine Wohlbefinden steigern und die Stimmung positiv beeinflussen können. Zudem fördert Sport die körperliche Gesundheit und stärkt das Selbstbewusstsein, was besonders wichtig ist, um das Selbstwertgefühl nach den negativen Erfahrungen des Mobbings wieder aufzubauen.
  • Der Kontakt mit Tieren in der tiergestützten Therapie kann beruhigend wirken und Stress reduzieren. Tiere schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit, die es den Betroffenen erleichtert, sich zu öffnen und emotionale Barrieren abzubauen. Diese Form der Therapie kann besonders effektiv sein, um das Vertrauen in andere Menschen wiederherzustellen, nachdem es durch Mobbingattacken verletzt wurde.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

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