Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Kurzfristige Aufnahme möglich 07524 990 007
  • psychotherapie

    Stationäre Psychotherapie

    In einer Psychotherapie werden psychische Erkrankungen und ihre Begleiterscheinungen durch Übungen und Gespräche mit einem Therapeuten behandelt. Das konkrete Therapieziel ist immer individuell und wird vor Behandlungsbeginn gemeinsam festgelegt. Das Prinzip einer Psychotherapie beruht auf der Hilfe zur Selbsthilfe und der Stärkung der Resilienz. Bei einer Psychotherapie sollte das Augenmerk darauf liegen, Verhaltensmuster aufzudecken, an denen man dann gemeinsam arbeitet. Das Ziel der stationären Psychotherapie ist es, gemeinsam Hilfsmittel und Möglichkeiten herauszuarbeiten, mit denen der Patient oder die Patientin die Krisenzeiten nachhaltig überwinden kann. In unserer Privatklinik für Psychotherapie sind wir exakt darauf spezialisiert. Unser Therapiekonzept stellt den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Nur auf diese Weise können Symptome gezielt und effektiv behandelt werden. Kontaktieren Sie uns jetzt und vereinbaren Sie ein ausführliches Beratungsgespräch.

    Krankheitsbilder: Behandlung mit Psychotherapie - stationär in unserer Klinik

    Sie sollten dann eine stationäre Psychotherapie in unserer Privatklinik in Anspruch nehmen, wenn Ihre Lebensqualität durch die Symptome einer psychischen Erkrankung beeinträchtigt wird. Warten Sie zu lange ab, ist es möglich, dass eine kleine Krise Auslöser für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Stressfolgeerkrankungen, Burnout und dergleichen ist.

    Diese Krankheiten können mit Psychotherapie behandelt werden:

    Psychotherapie-Verfahren in der Vincera-Privatklinik Bad Waldsee

    Einzeltherapie

    Die psychotherapeutischen Einzelsitzungen unserer stationären Psychotherapie finden in vertraulicher Atmosphäre und geschützter Umgebung mit dem medizinischen Bezugstherapeuten statt. Die psychotherapeutischen Einzelsitzungen sind die Grundlage der Behandlung. Hier greifen verschiedene Zahnräder ineinander, um eine effektive Therapie sicherzustellen, welche sich den individuellen Bedürfnissen des Patienten/der Patientin annimmt. Diese sind im Einzelnen:
    • Diagnostik
    • Problem- und Zielanalyse
    • Therapieprozessplanung
    Es werden die einzelnen therapeutischen Schritte mit den Patienten und Patientinnen besprochen sowie die weiteren fachspezifischen Angebote unserer Klinik auf die jeweilige persönliche Situation abgestimmt, angepasst und koordiniert.

    Einzeltraumatherapie

    Wir behandeln unterschiedliche Formen von PTBS – dabei verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Behandlung von komplex traumatisierten Menschen, die interpersonelle Gewalterfahrungen erlebt haben. Diese profitieren bei uns von verschiedenen innovativen Möglichkeiten der Traumatherapie wie EMDR, der Narrativen Expositionstherapie (NET) und der traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie.

    Tiefenpsychologisch

    Unser ärztliches und therapeutisches Fachpersonal setzt im Rahmen der stationären Psychotherapie zudem auch auf eine intensive tiefenpsychologische Auseinandersetzung. Im psychotherapeutischen Konzept der Einzelsitzungen steht die Suche nach den zugrundeliegenden Ursachen für die Entstehung der psychischen Erkrankung im Fokus. Den theoretischen Rahmen bildet die Annahme, dass eine Bewusstwerdung von unbewussten – sprich in der Tiefe der Psyche verborgenen – Konflikten beziehungsweise Wünschen oder verdrängten Erfahrungen zu einer Verringerung der Beschwerden führt. Dabei wird dem Verständnis für psychische Verletzungen aus der Kindheit und deren Einfluss auf die Seele und individuelle, gegenwärtige Lebenssituation große Bedeutung beigemessen. Die Stärke eines tiefenpsychologisches Therapiekonzepts ist, dass auch das Unbewusste an die Oberfläche gebracht wird. Darauf aufbauend kann gezielt an einer Stärkung der Resilienz und einer nachhaltigen Gesundung der Patienten und Patientinnen gearbeitet werden.

    Verhaltenstherapie

    Auch nutzen wir die Stärken und Chancen der Verhaltenstherapie in unseren Privatkliniken genutzt. Das Konzept der Verhaltenstherapie als Form der Psychotherapie geht davon aus, dass psychische Erkrankungen in erster Linie das Ergebnis von Lernprozessen sind. Zu Beginn der Therapie wird mit dem Patienten/der Patientin ein individuelles Erkrankungsmodell erarbeitet. Hierbei werden die Ursachen, welche mit der Lebensgeschichte des Patienten/der Patientin zusammenhängen, sowie auslösende und aufrechterhaltende Faktoren, die zur Entstehung der Erkrankung des Patienten/der Patientin beigetragen haben, berücksichtigt. Die Behandlung wird individuell und sorgfältig an das Krankheitsbild — etwa Depression, Stressfolgeerkrankungen, Angststörungen oder Burnout — des Patienten/der Patientin angepasst.

    Dabei arbeiten wir nicht am, sondern mit dem Menschen und streben eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe an. Gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin werden Ziele formuliert, die immer wieder evaluiert und prozessorientiert angepasst werden. Der Patient/die Patientin wird zur Selbstreflexion und Selbstbeobachtung motiviert und zur aktiven Veränderung seines/ihres Fühlens, Handelns und Denkens angeregt. Hierbei werden ebenso mangelnde notwendige brachliegende Ressourcen gestärkt sowie neue Ressourcen aufgebaut, was den Patienten/die Patientin bei Veränderungen unterstützt. So werden die Eigenverantwortung und Hilfe zur Selbsthilfe des Patienten/der Patientin in einer geschützten Atmosphäre und Umgebung gefördert und auf dessen/deren individuelle Bedürfnisse ausgerichtet. So wird in unseren Kliniken eine nachhaltige Gesundung der Seele erzielt.

    Gruppentherapie

    Die Gruppentherapie bietet den Rahmen, um persönlich bedeutsame Themen zu besprechen. Ziel ist es, durch die Begegnung und den Austausch in der Gruppe größere Einsicht in und Erkenntnis über das eigene Gefühlsleben zu bekommen und dadurch neue Sichtweisen zu gewinnen. Die Gruppe setzt sich aus Menschen mit unterschiedlichen Beschwerden und Problemen zusammen. Hier wird das Einüben der Sozialkompetenz sowie des Sozialverhaltens ermöglicht. Das Erlernen von Konfliktlösungsstrategien fördert intensiv die Selbstreflexion und Mentalisierungsprozesse sowie das offene Ansprechen bisher tabuisierter Themen und wirkt selbstwertstärkend. Nehmen Sie eine Gruppentherapie während Ihres Aufenthalts in unseren privaten Kliniken wahr, profitieren Sie vom Dialog mit anderen Teilnehmern, ohne dabei Ihre individuellen Bedürfnisse hinten anstellen zu müssen. Durch diese Begegnungen in unserem Haus lernen Sie Ihr eigenes Fühlen und Denken besser zu verstehen.

    Offene Gesprächsgruppe

    Auch eine offene Gesprächsgruppe bieten wir Ihnen an. Diese Gruppe bietet den Rahmen, um persönliche und private Themen zu besprechen. Ziel ist es dieses Aspekts der stationären Psychotherapie, durch die Begegnung und den Austausch in der Gruppe größere Einsicht und Erkenntnis in das eigene Fühlen und Denken zu bekommen und dadurch neue Sichtweisen zu gewinnen. Das Feld setzt sich aus Menschen mit unterschiedlichen Beschwerden und Problemen zusammen, welche in unserem Haus in Behandlung sind.

    Systemische Aufstellungsgruppe

    Die systemische Aufstellungsgruppe als Teil der Psychotherapie fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen familiären Herkunft und Erziehung. Mit Hilfe der Aufstellungsarbeit besteht die Möglichkeit dysfunktionale Verstrickungen, Blockaden, persönliche Themen aus der Gegenwarts- und Herkunftsfamilie oder anderen Systemen gemeinsam mit unserem medizinischen Fachpersonal zu bearbeiten. Dazu werden in diesem Setting Stellvertreter unterstützend als Repräsentanten eingesetzt. Die repräsentierende Wahrnehmung dieser Stellvertreter trägt zur Verdeutlichung des Konfliktes bei. In der Folge entsteht lösungsorientiert mit strukturellen Anteilen des Aufstellers ein Ausblick auf Weiterarbeit.

    Psychoedukationsgruppe

    In Psychoedukativen Gruppen wie der Angstgruppe, der Depressions- und der Schmerzgruppe werden die Patienten einerseits zu Experten für die eigene Erkrankung und erhalten Fachwissen über psychische Erkrankungen, Therapiemaßnahmen und mögliche Selbsthilfestrategien. Andererseits hilft der Austausch mit anderen Betroffenen dabei, Schamgrenzen zu überwinden und sich über hilfreiche Strategien auszutauschen.

    Emotionsregulationstraining

    Ein besonderes Therapieangebot mit Fokus auf traumatisierten Patient*innen. Ziel ist es erste Möglichkeiten der Stabilisierung und Strategien zur Anspannungsregulation zu erlernen. Der Fokus liegt hierbei häufig darin, Emotionen zunächst wieder fühlen zu können. Erst im nächsten Schritt werden die Regulationsmethoden eingesetzt. Im Ressourcentraining wird ein Fokus auf das Wiedererlangen oder die Neufindung von selbstfürsorglichen Aktivitäten und der inneren Stärke gelegt.

    Junge Gruppe

    In der Junge Gruppe haben gerade jüngere Patienten die Chance sich über ihre individuellen Schwierigkeiten auszutauschen. Es kommen Elemente aus dem Sozialen Kompetenztraining zur Anwendung, um die angemessene Kommunikation der eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu erlernen. Ebenso steht die Thematik der Autonomieentwicklung und der Persönlichkeitsnachreifung im Fokus. Ergänzend hilft unsere Sozialberatung bei der Entscheidung für unterschiedliche berufliche Zukunftswege und bietet das Alltagskompetenztraining einen guten Rahmen um die Eigenständigkeit zu fördern. Bei Bedarf wird ebenfalls eine Ernährungs- und eine individuelle Sportberatung angeboten. Gerade unsere jungen Patienten profitieren von der tiergestützten Therapie um so ihre Außenwirkung, ihre Empathie- und Durchsetzungsfähigkeit zu erfahren.

    Trauerbewältigungsgruppe

    Der plötzliche Verlust einer geliebten Person führt bei vielen Menschen zu einer Lebenskrise oder trägt zur Entwicklung psychischer Störungen bei, insbesondere wenn der Trauerprozess noch nicht gelungen ist. Der Austausch mit anderen Betroffenen macht die unterschiedlichen Umgangsformen und Phasen der Trauer ersichtlich. Betroffene können so Hoffnung schöpfen und sich über Umgangsstrategien austauschen.

    Regenbogengruppen

    Die Regenbogengruppe bietet eine Form des Austausches für Angehörige der LGBTQ+ Community. Ausgrenzung, Stigmatisierung oder Schamgrenzen und Unsicherheiten in Bezug auf die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität können Faktoren sein, die das Entstehen einer psychischen Erkrankung mit bedingen. In unserer Regenbogengruppe besteht die Möglichkeit, mit Angehörigen der LGBTQ+ Community in den Austausch zu treten. Dies ermöglicht den Betroffenen, eigene Fragen zu klären, Scham- und Stigmagrenzen zu überwinden und sich über hilfreiche Strategien auszutauschen.

    Sie stehen bei uns im Mittelpunkt

    Wir bieten in unserer Privatklinik für Psychotherapie Einzelsitzungen und Gruppensitzungen an. Es finden mehrmals wöchentlich ärztlich oder psychologisch geleitete psychotherapeutische Einzelgespräche statt. In diesen Gesprächen wird ein tragfähiges therapeutisches Bündnis aufgebaut. So kann es zu einer Auseinandersetzung mit auslösenden und aufrechterhaltenden Krankheitsfaktoren kommen sowie die Erarbeitung von sinnvollen Bewältigungsstrategien und konstruktiven Lösungen ermöglichen.

    Es werden verschiedene methodenintegrative und systemische Gruppen sowie Gruppen mit Schwerpunkt in erlebnisorientierter Therapie angeboten. In den Gruppen werden individuelle Problembereiche und Belastungen unter therapeutischer Leitung gemeinsam besprochen und bearbeitet. Vereinbaren Sie gerne ein Beratungsgespräch, um weitere Fragen zur stationären Psychotherapie zu klären.

    Sie sind bei uns in den besten Händen.

    Kontaktieren Sie uns für eine ausführliche, diskrete Beratung und erfahren Sie, wie wir Ihnen mit unseren psychotherapeutischen Angeboten helfen können.

    Tel.: 07524 990 007

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