Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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  • Akutklinik Angstzustände: Therapiegespräch

    Persönlichkeitsstörungen

    Persönlichkeitsstörungen sind tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigen. Sie werden definiert durch den Nachweis eines oder mehrerer überdauernder Muster von innerem Erleben und Verhalten, die merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung in mindestens drei der folgenden Bereiche abweichen:

    • Kognition (Denken)
    • Affekt (Gefühl)
    • Beziehungsgestaltung
    • Impulskontrolle
    Frau mit Angststörung

    Diese Muster müssen unflexibel und tiefgreifend in einem weiten Bereich persönlicher und sozialer Situationen wirken und in klinisch bedeutsamer Weise zu Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen führen, stabil und langdauernd sein und ihr Beginn ist zumindest bis in die Jugendzeit oder ins frühe Erwachsenenalter zurückzuverfolgen.

    Gleichzeitig dürfen diese Muster nicht besser als Ausdruck oder Folge einer anderen psychischen Störung erklärt werden können und nicht auf die direkte körperliche Wirkung von Drogen oder Medikamenten oder anderer Erkrankungen (wie z. B. einer Hirnverletzung) zurückzuführen sein.

    Menschen mit Persönlichkeitsstörungen erleben häufig, dass sie in ähnlichen Lebenssituationen immer wieder scheitern (z.B. in Paarbeziehungen) oder unangemessen reagieren (z.B. unbändige Wut, innerer Rückzug)

    Häufig erleben sie sich selbst in ihrer Identität, ihren Fähigkeiten und ihrem Verhalten sehr unterschiedlich, ohne eine Erklärung dafür zu haben.

    Sie sind bei uns in den besten Händen.

    Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Gemeinsam erarbeiten wir, wie Sie Ihren Weg aus der Krise bewältigen können.

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    Depression Klinik Warteraum

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    Persönlichkeitsstörungen behandeln

    Akutklinik

    Unsere Vincera Privatkliniken sind Akutkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und keine Rehakliniken.

    Psychotherapie

    In einer Psychotherapie werden psychische Erkrankungen und ihre Begleiterscheinungen durch Übungen und Gespräche mit einem Therapeuten behandelt.

    Sport- und Bewegungstherapie

    Sport- und Bewegungstherapie

    Sporttherapien bieten unterschiedliche Möglichkeiten Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

    EMDR-Traumatherapie

    EMDR-Traumatherapie

    Der Patient soll bei einer EMDR Therapie unter Anleitung des Psychotherapeuten Erinnerungen an das Trauma wachrufen. Dabei folgt er mit den Augen den Fingern des Therapeuten, der diese schnell und rhythmisch nach links und rechts bewegt.

    Musiktherapie

    Musiktherapie

    Im Fokus der Kunsttherapie steht der gestalterisch kreative Ausdrucks- und Entfaltungsraum. Dabei kommt die therapeutische Funktion unseren Grundbedürfnissen nach Aktivität und Ablenkung, Produktivität, Inspiration und Weiterentwicklung entgegen.

    Physiotherapie

    Physiotherapie

    Nach einer eingehenden Diagnostik und in enger Absprache mit dem Patienten werden Einzel- und gruppentherapeutische Maßnahmen in Abstimmung zu den Sport-, Verhaltens- und Psychotherapeuten angeboten.

    Achtsamkeitstraining

    Achtsamkeitstraining

    Mit Achtsamkeitsübungen wie zum Beispiel Atemmeditation, Body-Scan oder auch Übungen im Alltag wie achtsames Essen kann dies geübt werden.

    Aktive Stressbewältigung

    Aktive Stressbewältigung

    In Kombination mit den theoretischen Grundlagen der Stressbewältigung, werden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um Anspannung zu senken und Impulse zu regulieren.

    FAQ

    Wie wird die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung gestellt?

    Entscheidend ist die klinische Untersuchung durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. einen Psychotherapeuten, die ergänzend mittels spezieller testpsychologischer Verfahren und vor allem anhand einer differenzierten Verhaltensbeobachtung die Diagnose nach den oben genannten Kriterien stellen.

    Wie entstehen Persönlichkeitsstörungen?

    Es wird vermutet, dass eine Kombination aus unterschiedlichen Faktoren die Entstehung von Persönlichkeitsstörungen beeinflusst.

    Vor allem drei dieser Faktoren scheinen im Zusammenwirken wichtig zu sein:

    • eine genetische Veranlagung (Vulnerabilität)
    • eine Lerngeschichte mit immer wieder erlebten Erfahrungen, dass die eigene Wahrnehmung nicht richtig oder verlässlich ist
    • emotionale und/oder körperliche Gewalterfahrung

    Wir sind für Sie da.

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