Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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aerztin im kittel

Symptome eines Ärzte-Burnouts

Das Burnout-Syndrom äußert sich bei Betroffenen sowohl auf emotionaler, psychischer als auch körperlicher Ebene. Zu den Symptomen gehören unter anderem:

  • Erschöpfung und fehlende Energie
  • geringe Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit
  • Motivations- und Antriebslosigkeit
  • Gereiztheit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • innere Leere
  • Selbstentfremdung
  • Schwindel und Benommenheit
  • Atem- oder Herzbeschwerden
  • Tinnitus

Darüber hinaus erhöht sich mit einem Burnout für Ärzte das Risiko erheblich, ebenfalls an psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen oder einer Angststörung zu erkranken.

Vincera: Hilfe finden in spezialisierten Kliniken

Psychische Erkrankungen, wie das Burnout unter Ärzten, werden häufig durch den Beruf verursacht oder zumindest begünstigt. Aus dem Grund haben wir uns von Vincera auf die Therapie von Menschen aus Berufsgruppen mit besonderer Verantwortung spezialisiert. Unter Berücksichtigung Ihres beruflichen Hintergrunds erstellen wir einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan. Wir bieten Ihnen in unseren Privatkliniken für Psychotherapie und psychosomatische Medizin die Möglichkeit, in erholsamer Umgebung die innere Balance zwischen Körper und Seele wiederzufinden. Gleichzeitig unterstützt die ganzheitliche Behandlung dabei, Ihre Rückkehr in den Berufsalltag zu erleichtern.

Sie sind bei uns in besten Händen.

Wir sind gerne für Sie da: Rufen Sie uns an! Wir nehmen uns für Ihre ausführliche und diskrete Beratung Zeit.

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Depression Klinik Warteraum

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Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln
wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Moderne Therapie

Burnout überwinden

Burnout bei Ärzten behandeln wir immer multimodal. Dabei werden verschiedene bewährte Therapiemodelle kombiniert. Neben der stationären Psychotherapie mit tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Einheiten ist bei der Behandlung von Burnout in unseren Kliniken der Einsatz von Entspannungsverfahren und körpertherapeutischen Ansätzen zentral. Wichtig ist, dass Sie sich während Ihres Aufenthalts bei Vincera auf den Rollenwechsel — vom Arzt nun zum Patienten — einlassen können. Auch darauf gehen wir bei der Behandlung ein und unterstützen Sie bestmöglich.

FAQ

Wie viele Ärzte sind betroffen?

Burnout unter Ärzten ist ein weit verbreitetes Problem. Mindestens 20 Prozent der Mediziner und Ärzte leiden an einem Burnout-Syndrom. Über die Hälfte sind gefährdet oder zeigen bereits erste Burnout-Anzeichen. Je nach Studie liegt außerdem die Suizidrate um das 1,3- bis 3,4-Fache höher als bei der Allgemeinbevölkerung. Innerhalb der Berufsgruppe liegt ein erhöhtes Risiko bei Krankenhausärzten und insbesondere Assistenzärzten vor, die sich neben der Arbeit im Schichtdienst weiteres Fachwissen aneignen und sich für eine Fachrichtung entscheiden müssen. Zeit für das Privatleben und Erholung ist meist kaum noch vorhanden.

Welche Burnout-Phasen gibt es?

Für zahlreiche Ärzte ist zu Beginn ihrer Karriere der Beruf vielmehr eine Berufung, die dem Wunsch zugrunde liegt, anderen Menschen zu helfen. Im Laufe der Zeit nimmt das eigene Engagement durch das hohe Verantwortungsbewusstsein und den Drang nach Höchstleistung immer weiter zu. Nimmt dies Überhand, kann sich ein Weg ins Ärzte-Burnout bahnen. Typischerweise durchlaufen Betroffene dabei drei Phasen:
  • Phase 1: Die Anfangsphase ist häufig von Hyperaktivität geprägt. Hier wird mehr in Quantität und Qualität geleistet, als nötig wäre, und bereits an Kräften gezehrt, die nicht mehr vorhanden sind. Als Folge treten häufig Stimmungsschwankungen und Unzufriedenheit auf.
  • Phase 2: In dieser Übergangsphase kommt es zu einem Rückzug, vor allem aus dem sozialen Bereich von Freunden und der Familie. Eigene Ziele gibt es nicht mehr und viele Betroffene verfallen dem reinen Dienst nach Vorschrift. Die Gefühlswelt schlägt um in Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Schuld- und Versagensängste. Viele kapseln sich von ihren Bedürfnissen ab und entfremden sich von der eigenen Person.
  • Phase 3: In der Endphase des Burnouts bei Ärzten bestimmen Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Passivität das Krankheitsbild. Symptomatisch ähnelt der Zustand dem einer schweren Depression. Als Fluchtversuch aus dieser Situation wenden sich Betroffene oft dem Missbrauch von Substanzen wie Nikotin oder Alkohol zu. Es können außerdem Suizidgedanken auftreten.

Wie kann man einem Burnout vorbeugen?

Gerade Ärzte als Risikogruppe sollten stets aktiv versuchen, einem Burnout entgegenzuwirken. Wichtig ist dabei immer: auf die eigenen Bedürfnisse achten. Bleiben Sie Ihren eigenen Gefühlen gegenüber aufmerksam. Bahnen sich Frustration und Stressbelastungen am Arbeitsplatz an, sollte Raum für Pausen freigeräumt werden, statt gegen den Energieverlust anzuhalten. Tägliche Erholung, in der Sie komplett abschalten — etwa mit Meditation oder anderen Entspannungsübungen — erweist sich als hilfreich. Der Fokus sollte auf die eigene Gesundheit liegen: ausreichend Schlaf, regelmäßiger Ausdauersport sowie ein gestillter Hunger und Durst, auch in Stressphasen. Für viele Ärzte und Ärztinnen ist die Reduzierung der Arbeitszeit eine Möglichkeit. Falls nicht, sollten Sie immerhin probieren, trotzdem unter 50 Wochenarbeitsstunden zu bleiben — denn ab dieser Grenze steigt das Burnout-Risiko. Decken Sie zudem all Ihre Lebensbereiche ab: Auch wenn Ihnen nicht danach ist, erhalten Sie den zwischenmenschlichen Kontakt zu Freunden und Familienangehörigen. Das hilft gegen ein Gefühl von Einsamkeit und Depersonalisierung. Viele Probleme im Alltag von Medizinern lass sich jedoch nicht durch den Einzelnen bekämpfen. Es liegt etwa in den Händen der Arbeitgeber, überfordernde Belastungen im Arztberuf zu minimieren und damit das Arbeitsumfeld von Ärzten zu verbessern. Dabei sollten deren Wünsche und Ideen aktiv in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

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