Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Deprimierter Sportler sitzt Kopf in die Hand gestützt im leeren Stadion

Depression: Auch im Profisport

Depressive Störungen äußern sich in Episoden. Diese können unterschiedlich schwer ausgeprägt sein und dauern ungefähr zwei Wochen an. Symptome, die auf eine Depression hindeuten können, sind z.B.:

  • gedrückte, missmutige Stimmung
  • ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Angst
  • körperliche Symptome: Schlafstörungen, Appetitlosigkeit o. Schmerzen

Die depressive Störung ist eine Erkrankung, die durch verschiedene Faktoren entsteht. Sie kommt bei Sportlerinnen und Sportlern nicht häufiger vor als bei anderen Menschen; der hohe Druck von außen und von innen sind aber zusätzliche Faktoren dafür, dass die Krankheit bei Menschen mit einer Disposition dafür ausbricht. Spätestens seit dem Suizid des Fußballtorwarts Robert Enke ist die Sportler-Depression auch in der Öffentlichkeit präsenter. Für Betroffene hat dies aber nur wenig daran geändert, dass das Thema innerhalb des Sports eher tabuisiert wird.

Vincera: Diskrete Fachklinik für Depressionen

Wir von Vincera wissen um die Ängste und Bedenken, die Sportlerinnen und Sportler mit einer Depression umtreiben. Dank unserem spezialisierten und erfahrenen Klinikpersonal und nicht zuletzt auch durch die intensive Zusammenarbeit und den Austausch mit unserem Botschafter Sven Hannawald haben wir ein genau auf die Bedürfnisse von Leistungssportlern zugeschnittenes Therapieangebot. Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt unter absoluter Diskretion zu verleben und sich so in der Therapie ganz auf sich und Ihre Bedürfnisse besinnen zu können.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Gemeinsam erarbeiten wir, wie Sie Ihren Weg aus der Krise bewältigen können.

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Einzigartig wie Sie

Unsere Standorte

Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Was ist eine Sportler-Depression?

Wie bereits erwähnt, ist eine Depression bei Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern keine besondere Ausprägung der Krankheit, lediglich die Bedingungen im Sport können das Ausbrechen der Erkrankung bei Menschen mit Risikofaktoren begünstigen. Grundsätzlich entstehen bei depressiven Episoden tiefgreifende Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Symptome können dabei Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Verlust von Interessen oder Antriebslosigkeit sein. Häufig tritt die depressive Störung multifaktoriell auf. Es treffen also bestimmte vererbte oder die Person betreffende Umweltfaktoren in unterschiedlicher Zusammensetzung aufeinander und verursachen so die psychische Erkrankung. In den Vincera-Kliniken begegnen wir diesem multifaktoriellen Auftreten mit einer multimodalen Therapie, die sich aus verschiedenen Ansätzen und Methoden zusammensetzt und so gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt werden kann.

Psychopharmaka werden nur dann verordnet, wenn es trotz aller Maßnahmen unvermeidbar und indiziert ist, etwa bei schweren Depressionen.

Welche Bedingungen im Spitzensport können eine Depression begünstigen?

Als Profi-Sportler ist man einer ständigen Bewertung und Kontrolle ausgesetzt. Wie war meine Zeit? Meine Weite? Meine Höhe? Wie ist mein Gewicht? Welche Erwartungen haben die Sponsoren? Die Bewertungen erfolgen sowohl von außen durch Trainer, Verbände oder Unterstützer, als auch stets durch den Sportler oder die Sportlerin selbst. Erfolg und Misserfolg haben neben ihrer Funktion im Wettkampf so schnell auch Einfluss auf die Selbstwahrnehmung.

Durch die stetige Herausforderung kann zudem auch das Gleichgewicht zwischen Training und Regeneration gestört werden. Wenn die Pausen ausgesetzt werden, lebt der Athlet im Zustand großer und ständiger Belastung, was in ein Übertrainingssyndrom münden kann. Auch dies kann ein Risikofaktor für eine Depression sein.

Wo finde ich als Sportler Hilfe?

Wie für die meisten Betroffenen ist es auch für einen Spitzensportler nicht immer leicht, sich der eigenen Erkrankung gewahr zu werden. Wenn man die Befürchtung hat, man könnte an einer Sportler Depression erkrankt sein, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Am besten konsultieren Sie zunächst Ihren Hausarzt, der Sie dann zu einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie überweisen kann. Nach Abschluss der Diagnostik wird der Facharzt die therapeutischen Maßnahmen mit Ihnen besprechen.

Bei uns sind Sie in den besten Händen.

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