Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Die ersten Schritte zur Traumabewältigung

Nach dem Durchleben einer traumatisierenden Situation geht es zunächst darum, den Betroffenen aus der Situation zu entfernen und eine Distanz zwischen ihm und der Akutsituation zu schaffen. Wichtige und konstruktive Faktoren sind hier:

  • das In-Sicherheit-Bringen
  • das Erleben von Hilfe und Selbstwirksamkeit
  • ausgewogene soziale Kontakte mit der Möglichkeit zum Reden
  • die vorsichtige Wiederaufnahme alltäglicher Tätigkeiten

Gelingt die Verarbeitung der traumatisierenden Situation nicht, treten erst nach einigen Wochen Zeitverzögerung die typischen längerfristigen Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) auf.

Ganzheitliche und individuelle Traumatherapie

In unseren Vincera-Traumakliniken behandeln wir Traumata ganzheitlich und individuell. In einem umfangreich angelegten diagnostischen Prozess schaffen wir eine fundierte Basis für Ihre optimale Behandlung. Ihr individueller Therapieplan richtet sich ganz nach Ihren Bedürfnissen und wird im Behandlungsverlauf immer wieder Ihrer Situation angepasst.

In unseren Kliniken für Traumatherapie steht der Mensch im Mittelpunkt. Das heißt für Sie: Wir sind immer an Ihrer Seite und unterstützen Sie ebenso fachlich kompetent wie einfühlsam. Das ist uns wichtig, weil Sie uns wichtig sind.

Wir sind für Sie da.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen. Wir nehmen uns gern Zeit für eine persönliche Beratung.

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Depression Klinik Warteraum

Einzigartig wie Sie

Unsere Standorte

Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln
wir einzigartig – so einzigartig, wie Sie es sind.

Behandlung in unseren Kliniken für Traumatherapie

Die Teams in unseren Vincera Kliniken haben sich seit vielen Jahren auf die Behandlung von Traumata und Traumafolgen spezialisiert. Unsere Standorte stehen Ihnen mit vielen ganzheitlichen Therapiemodellen zur Seite:

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Verhaltenstherapie

Systemische Therapie

Körpertherapeutische Ansätze

Einzeltherapie

Gruppentherapie

Therapeut hält in der EMDR-Traumatherapie Finger hoch, die die Patientin mit ihren Augen verfolgt

EMDR-Traumatherapie

Ursachen und Auslöser: Was kennzeichnet ein psychisches Trauma?

Als traumatisierend können sowohl sehr kurze – nur wenige Sekunden dauernde – Erfahrungen erlebt werden als auch lang anhaltende Ereignisse, Zustände und Ereignisfolgen. Entscheidend ist, dass die Situation vom Betroffenen als Bedrohung des eigenen Lebens oder der eigenen psychischen und körperlichen Unversehrtheit empfunden wird.

Traumata können zum Beispiel die folgenden Ereignisse sein:
  • Gewalterfahrungen
  • sexuelle Übergriffe/sexueller Missbrauch
  • Verbrechen
  • schwere Erkrankungen
  • Unfälle
  • Kriege
  • Naturkatastrophen
  • Folter

Wie wird ein Trauma behandelt?

In den Vincera-Kliniken werden Traumata ganzheitlich und individuell. In einem umfangreich angelegten diagnostischen Prozess schaffen wir eine fundierte Basis für Ihre optimale Behandlung. Ihr individueller Therapieplan richtet sich ganz nach Ihren Bedürfnissen und wird im Behandlungsverlauf immer wieder Ihrer Situation angepasst. Traumata und Traumafolgen therapieren wir grundsätzlich leitliniengerecht mit den aktuellen, wissenschaftlich fundierten traumatherapeutischen Methoden, insbesonder mit EMDR, Screentechnik und verhaltenstherapeutischer Traumatherapie ergänzt mit körpertraumatherapeutischen Methoden des Somatic Experiencing.

Das Gesamtbehandlungskonzept ist ein multimodales Konzept mit einer wirksamen Kombination verschiedener therapeutischer Methoden. Zu den Therapieverfahren in unseren Kliniken, in die die Traumtherapieverfahren eingebettet sind, zählt in erster Linie die Tiefenpsychologie ebenso wie die Verhaltenstherapie und körpertherapeutische Ansätze. Diese werden bei Bedarf ergänzt durch systemische bzw. humanistische Therapieangebote. In Ihrer individuellen psychotherapeutischen Behandlung integrieren wir dem entsprechend Verfahren moderner Psychotherapien. Durch die erprobte Kombination unterschiedlicher Methoden stellen wir die besten Erfolgsaussichten für Ihre seelische Genesung sicher.
Wir wissen: Eine offene und vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten ist entscheidend für den Therapieerfolg. Ihren Behandlungsplan erarbeiten wir auch deshalb mit Ihnen gemeinsam. Für Ihre Bedürfnisse und Fragen sind wir stets ansprechbar und erklären Ihnen jeden Therapieschritt ausführlich. Ihre persönliche Lebenssituation bearbeiten wir individuell in Einzeltherapie-Sitzungen. In Gruppentherapien treten Sie mit anderen Menschen in Interaktion, die Vergleichbares erlebt haben. So werden grundlegende Muster leichter erkennbar und behandelbar. Die vorübergehende medikamentöse Behandlung kann ein wirksames Mittel darstellen, um Patienten in Akutsituationen zu entlasten. Bisweilen ist es erst die Medikation, die die nicht-medikamentöse Behandlung möglich macht. Sie verschafft dem Betroffenen eine initiale Erleichterung, sodass er sich an nicht-medikamentösen Therapien beteiligen kann. Seien Sie sicher: Psychopharmaka verordnen wir in unserer Klinik für Traumatherapie ausschließlich nach kritischster Prüfung und nur dann, wenn dies indiziert und unvermeidbar ist. Dabei ist die medikamentöse Behandlung fast immer als kurz- oder mittelfristige Lösung angelegt, die zur Entspannung der Akutsituation und Verbesserung der Therapiefähigkeit beiträgt.

Die vier Phasen der Traumatherapie

Traumatisierungen können einzeln als sogenannte Monotraumata auftreten oder wiederholt und/oder über einen längeren Zeitraum als sogenannte Multitraumata, Sequentielle Traumatisierungen oder in der Kindheit verortete Entwicklungstraumata. Im Allgemeinen ist die Dauer der Therapie umso länger, je mehr traumatisierende Ereignisse stattgefunden haben. Eine möglichst zeitnahe traumatherapeutische Hilfe, wie wir sie in unserer Psychosomatischen Klinik leisten, stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur seelischen Genesung dar.

In unserer Klinik für Traumatherapie folgt die Behandlung vier Phasen: 1. Die Psychoedukationsphase Im Rahmen der Psychoedukationsphase ist es für den Betroffenen wichtig, seine Symptome als vollkommen normale Reaktionen von Körper und Psyche auf „unnormale“, traumatisierende Ereignisse zu begreifen. Die Auseinandersetzung mit den oben beschriebenen psychischen und körperlichen Wirkmechanismen ermöglicht es dem Patienten, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen. 2. Stabilisierungsphase Zum Teil überlappend mit der Psychoedukationsphase beginnt die Stabilisierungsphase mit dem Erarbeiten und Einüben von Fertigkeiten zur Symptomlinderung. Diese Skills (Fähigkeiten) lassen sich vom Betroffenen wie Werkzeuge beim Auftreten von Intrusionen, Flashbacks oder sonstigen Symptomen anwenden. Sie dienen der Selbstermächtigung und steuern gezielt dem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins entgegen. Als nützlich haben sich hierbei unter anderem die folgenden Übungen erwiesen:
  • Übungen zur Verbesserung der Realitätswahrnehmung, um das Gefühl von Sicherheit und „Hier und Jetzt“ zu verbessern
  • Visualisierungsübungen mit dem Ziel, eine innere Distanzierung vom Trauma und damit eine Beruhigung zu erreichen
Die Resilienzentwicklung wird gestärkt, der Selbstwert stabilisiert, Ressourcen werden aktiviert und die Selbstfürsorge verbessert. Der Begriff „Resilienz“ bezeichnet dabei die psychische Widerstandsfähigkeit des Individuums und damit dessen Möglichkeiten, Krisen durch eigene Ressourcen zu bewältigen. 3. Traumakonfrontationsphase Die Konfrontation mit dem Trauma startet im Rahmen der Therapie erst dann, wenn die Patientin oder der Patient optimal vorbereitet ist und über die notwendige psychische Stabilität verfügt. Hier kommen Methoden wie die folgenden zum Einsatz:
  • Screen-Technik (Technik zur psychischen Projektion auf einen imaginären Bildschirm)
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Narrative Expositionstherapie (traumakonfrontatives Verfahren, welches das Trauma in den Kontext der Lebensgeschichte einbettet)
Ziel ist das emotionale und kognitive Aufarbeiten des Erlebten einschließlich der Bearbeitung von relevanten körperlichen Symptomen. Die Betroffenen lernen außerdem einen besseren Umgang mit ihren Schuld- oder Versagensgefühlen. Bei der Vergegenwärtigung des traumatisierenden Geschehens ist der Einsatz von Atemtechniken besonders wichtig. Im Laufe der konfrontierenden Bearbeitung tritt für gewöhnlich eine emotionale, kognitive und körperliche Erleichterung ein, die sich nach der Konfrontationsphase oft noch weiter verbessert. 4. Traumaintegrationsphase Ziel der Integrationsphase ist es, dass das traumatische Ereignis als ein Teil des eigenen Lebens erinnert werden kann, als ein schreckliches Ereignis im Leben, welches nun aber vorüber ist und der eigenen Vergangenheit angehört. Die Verinnerlichung dieser Erkenntnis bringt es mit sich, dass die durch das Trauma ausgelösten Gefühle aushaltbar werden. Das Leben kann wieder außerhalb des sogenannten Traumskripts, des „Drehbuchs mit Tunnelblick“, das das unbehandelte Trauma vorgibt, gelebt werden kann.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

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