Privatkliniken für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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Tiergestützte Therapie: Für achtsames Erleben

Grundsätzlich ist der therapeutische Einbezug eines Tieres bei vielen psychiatrischen Symptomen, Störungsbildern zum Beispiel bei depressiven Syndromen, Angststörungen, emotionaler Instabilität mit oder ohne selbstverletzendem Verhalten, Störungen der sozialen Interaktion und vielen anderen. Ganz pauschal lässt sich sagen: je schwerwiegender die Störung, desto grösser der Mehrwert des Tieres.

Therapieziele der tiergestützten Therapie:

Stärkung des Selbstwertgefühls

Förderung der Empathie- und der Beziehungsfähigkeit

Verbesserung von Ausdauer

Verbesserung der Handlungsplanung

Wann kann tiergestütze Therapie angeboten werden?

Grundsätzlich ist der therapeutische Einbezug eines Tieres bei vielen psychiatrischen Symptomen, Störungsbildern zum Beispiel bei depressiven Syndromen, Angststörungen, emotionaler Instabilität mit oder ohne selbstverletzendem Verhalten, Störungen der sozialen Interaktion und vielen anderen. Ganz pauschal lässt sich sagen: je schwerwiegender die Störung, desto grösser der Mehrwert des Tieres. Therapieziele können in diesem Rahmen Stärkung des Selbstwertgefühls, Förderung der Empathie- und der Beziehungsfähigkeit oder beispielsweise eine Verbesserung von Ausdauer und Handlungsplanung sein.

Eine tiergestützte Therapie kann angeboten werden, wenn eine Affinität des Patienten zum Therapietier besteht und ein Mehrwert durch die Unterstützung des Tieres im therapeutischen Prozess angenommen werden kann.

 

unsere Therapiehündin Frieda

Tiergestützte Therapie mit Hund

In der Literatur über die Mensch-Tier-Beziehung gibt es verschiedene Ansätze zur Erklärung der besonderen Wirkungen der Tiere, die zum Teil bereits gut empirisch abgesichert sind (1).

Der Hund nimmt als «therapeutisches Medium» eine besondere Stellung ein, da Hunde ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie Menschen besitzen. Sie sind einfühlsam, anpassungsfähig, können durch Mimik und Körpersprache kommunizieren, genießen gemeinsame Aktivitäten und fordern zur Kontaktaufnahme auf. Hunde agieren naturgemäß „Klientenzentriert“, das heißt empathisch, nicht wertend, kongruent und mit bedingungsloser positiver Zuwendung.

Das ermöglicht eine offene und echt gemeinte Kontaktaufnahme zwischen Patient und Hund ohne Doppelbotschaften und Wertungen. Durch den intensiven Kontakt zum Hund (berühren, streicheln) wird eine Ausschüttung von Oxytocin ausgelöst. Dieses Hormon führt zur Senkung des Stresslevels durch eine Senkung des Cortisolspiegels. Angst und Anspannung werden so reduziert, gleichzeitig wird aber auch die Bindungsfähigkeit erhöht.

 

Tiergestützte Therapie mit Hund in Bad Waldsee:

Die Tiergestützte Therapie befindet sich in der Vincera Klinik Bad Waldsee im Aufbau, dieses Behandlungsverfahren ist integriert in die Ergotherapie. Der Therapiehund Frida ist seit September in der Ausbildung und kann bereits jetzt das Therapieangebot ergänzen. Frida selbst kommt aus Spanien und wurde dort im Dezember 2018 geboren.

Mehr Informationen zur Vincera Klinik Bad Waldsee

Alpaka

Tiergestützte Therapie mit Alpakas

Alpakas fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Das weiß Ramona Völkl-Simbeck nicht nur aus dem Tierlexikon, denn sie arbeitet mit ihnen. Die Therapeutin der Vincera Klinik Burg Wernberg hat sich auf tiergestützte Therapien spezialisiert. „Alpakas zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht“, sagt sie. Und das geht nicht nur ihr so. Auch die Patientinnen und Patienten der Klinik, die zumeist an Depressionen, Burnout oder Angststörungen leiden, haben die Tiere lieben und schätzen gelernt.

„Die Alpakas selbst haben ganz viel Angst. Sie gehen unter sich immer auf Abstand, bleiben aber immer zusammen. Man muss ganz achtsam mit ihnen umgehen“, sagt Völkl-Simbeck. Und da ist es – das Stichwort Achtsamkeit. Die zunehmende Arbeitsbelastung, die Konzentration auf Äußerlichkeiten statt auf innere Werte: Immer mehr Menschen benötigen psychologische, therapeutische oder psychiatrische Unterstützung.

 

 

Tiergestützte Therapie mit Alpakas auf der Burg Wernberg:

Die Burg Wernberg bietet Privatversicherten und Selbstzahlern einen wunderbaren Rückzugsort. Gerade auch jetzt, im zweiten Lockdown, der manchen in belastende Situationen bringt, sind die Ärzte, Therapeuten sowie das Pflegepersonal für Sie da.
Die Alpakas Helena, Leni, Bali, Annabella, Feli und Kurti gehören dazu.

Mehr Informationen zur Vincera Klinik Burg Wernberg

Außenansicht der Klinik Burg Wernberg

Sie stehen bei uns im Mittelpunkt

Achtsamkeit praktizieren bedeutet, absichtsvoll und wertfrei wahrzunehmen, was im Hier und Jetzt ist. Damit ist die Wahrnehmung innerer Prozesse wie auch der äußeren Umwelt gemeint. Gedanklich sind wir häufig entweder in der Vergangenheit oder schon in der Zukunft. Die Achtsamkeit holt uns in das gegenwärtige Erleben zurück. So hilft sie uns, Grübelschleifen zu verlassen und im Hier und Jetzt anzukommen. Im Rahmen des Therapieplanes bieten wir Ihnen Achtsamkeitstraining im Rahmen der naturnahen Ergotherapie an.

Sie sind bei uns in den besten Händen.

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