Angststörung Selbsttest für Erwachsene

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Dieser Selbsttest bietet Ihnen die Möglichkeit, erste Anzeichen einer generalisierten Angststörung zu erkennen. Die Fragen orientieren sich an typischen Symptomen wie übermäßiger Ängstlichkeit und Sorge, innerer Unruhe und starker körperlicher Anspannung. Der Test ist anonym, kostenlos und dient Ihrer persönlichen Orientierung – er ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Eine Ärztin spricht im Rahmen einer Gruppentherapie mit einem Angstpatienten.

Wir sind für Sie da: Kompetente Hilfe bei der Wahl der richtigen Therapie.

Eine Psychotherapeutin und eine Patientin bei der Einzeltherapie zur Behandlung einer Angststörung.

Was ist eine Angststörung?

Eine (generalisierte) Angststörung liegt vor, wenn Ängste und Sorgen das Leben dauerhaft stark beeinträchtigen und in keinem angemessenen Verhältnis zu tatsächlichen Gefahren stehen. Betroffene leiden oft unter ständiger Anspannung, Nervosität, Schlafstörungen oder körperlichen Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel und Atemnot. Häufig treten die Symptome ohne erkennbaren Grund auf oder halten auch nach einer belastenden Situation an. Unbehandelt können Angststörungen den Alltag erheblich einschränken und zu weiteren psychischen Belastungen wie Depressionen oder Suchterkrankungen führen.

Eine Ärztin und ihre Angstpatientin laufen draußen nebeneinander her.

Warum ein Angststörung Selbsttest sinnvoll ist

Viele Menschen mit einer Angststörung deuten ihre Beschwerden zunächst als rein körperlich oder halten sie für harmlose Nervosität. Ein Selbsttest kann helfen, das eigene Erleben im Rahmen einer ersten Einschätzung besser einzuordnen und mögliche Muster zu erkennen, die auf eine behandlungsbedürftige Angststörung hinweisen. Die Auswertung bietet eine erste Orientierung, ob eine weitere Abklärung bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten sinnvoll ist.

Eine Patientenmanagerin geht mit einer Patientin die Klinikunterlagen durch. Sie sitzen in Sesseln um einen kleinen Tisch herum.

Nächste Schritte nach dem Selbsttest

Zeigt Ihr Ergebnis deutliche Anzeichen für eine generalisierte Angststörung, empfiehlt sich eine fachliche Abklärung. In den Vincera Privatkliniken bieten wir eine umfassende Diagnostik und ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept, das psychotherapeutische Verfahren, Entspannungstechniken und bei Bedarf körperorientierte Methoden kombiniert. Ziel der Therapie von Angststörungen ist es, übermäßige Sorgen, Ängste und Anspannung nachhaltig zu reduzieren und Ihre Lebensqualität wiederherzustellen.

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Weitere Informationen zu Angststörungen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Nervosität ist ein weitverbreitetes Gefühl, das jeder Mensch in bestimmten Situationen erlebt – beispielsweise vor einer Prüfung, einem wichtigen Gespräch oder neuen Herausforderungen. In diesen Momenten ist Nervosität eine ganz normale, kurzfristige Reaktion des Körpers auf Stress oder ungewohnte Anforderungen. Wenn jedoch anhaltende oder ausgeprägte Nervosität auftritt, die scheinbar ohne konkreten Anlass besteht oder das tägliche Leben stark beeinträchtigt, kann dies ein Hinweis auf eine Angststörung sein. Zusätzlich zur Nervosität treten bei einer Angststörung oft weitere Beschwerden auf, wie Schlafstörungen, innere Unruhe oder starke körperliche Symptome wie Zittern, Herzklopfen oder Schwitzen. Es kommt also auf die Häufigkeit (über Wochen, Monate, sogar Jahre), Intensität und den Zusammenhang der Nervosität mit anderen Symptomen an, ob sie als charakteristisches Merkmal einer behandlungsbedürftigen Angststörung zu bewerten ist. Bei anhaltender Unsicherheit oder Belastung empfiehlt sich eine fachliche Abklärung, um gezielt Unterstützung zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass ein Selbsttest noch keine Diagnose ist!

Das sichere Erkennen einer Angststörung ist häufig nicht einfach, da sich Symptome wie anhaltende Sorgen, innere Unruhe, Schlaflosigkeit oder auch wiederholtes Herzrasen und Atemnot in bestimmten Situationen oft schleichend entwickeln und zunächst als Alltagsstress interpretiert werden. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Ängste dauerhaft, übermäßig stark oder gar ohne erkennbaren Grund auftreten und Ihr soziales, berufliches oder privates Leben stark einschränken, kann dies ein Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Angststörung sein. Typischerweise erleben Betroffene auch eine erhebliche Belastung im Alltag, ziehen sich eventuell aus sozialen Kontakten zurück oder meiden bestimmte Situationen aus Angst vor den eigenen Gefühlen und körperlichen Reaktionen. Neben den psychischen Anzeichen treten häufig körperliche Symptome auf, wie Magenbeschwerden, Schwindel oder Zittern, die sich nicht ohne Weiteres medizinisch erklären lassen. Ob tatsächlich eine Angststörung vorliegt, kann nur eine fachliche Abklärung durch einen erfahrenen Arzt oder Psychotherapeuten in einem persönlichen Gespräch klären. Ein Online-Test kann jedoch eine erste Orientierung bieten, damit Sie Ihre eigenen Symptome besser einordnen und bei Bedarf gezielt Unterstützung suchen können.

Ob eine medikamentöse Behandlung notwendig ist, hängt von der individuellen Ausprägung und dem Schweregrad einer Angststörung ab. Oft werden Psychotherapien, wie zum Beispiel kognitive Verhaltenstherapie, als zentrale und vorrangige Behandlung empfohlen. In bestimmten Fällen, etwa bei stark ausgeprägten oder langanhaltenden Beschwerden, können zusätzlich angstlösende Medikamente oder Antidepressiva sinnvoll sein, um die Symptome zu lindern und die Therapie zu unterstützen. Diese Medikamente wirken stabilisierend auf die Botenstoffe im Gehirn, wodurch sich die Belastung durch Angst, innere Unruhe oder Panikattacken häufig verringert. Dennoch ersetzen sie keine psychotherapeutische Behandlung, sondern werden in enger Absprache mit Fachärzten gezielt eingesetzt. Die Auswahl des passenden Medikaments und die Dauer der Anwendung werden individuell festgelegt, wobei regelmäßige Kontrolltermine und eine sorgfältige Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen zum Behandlungsprozess gehören.

Um festzustellen, ob eine (generalisierte) Angststörung vorliegt, führt ein Arzt oder ein psychologischer Psychotherapeut zunächst ein ausführliches Gespräch, in dem aktuelle Beschwerden, deren Verlauf sowie mögliche Auslöser und Belastungsfaktoren erfragt werden. Durch gezielte Fragen zu Symptomen wie anhaltenden Ängsten, Sorgen, körperlicher Anspannung, Panikattacken und alltäglichen Beeinträchtigungen kann sich der Experte ein umfassendes Bild machen. Ergänzend kommen häufig standardisierte Fragebögen oder spezielle psychologische Testverfahren zum Einsatz, um das Ausmaß und die Art der Angstsymptome systematisch zu erfassen und zu kontrollieren.

Bezüglich der Diagnosestellung orientieren sich Ärzte und Therapeuten an den internationalen Klassifikationssystemen ICD-10/ICD-11, in denen klare Kriterien für Angststörungen definiert sind. Wichtig ist dabei auch, andere körperliche oder psychische Erkrankungen auszuschließen, da ähnliche Beschwerden beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schilddrüsenfunktionsstörungen auftreten können. Erst wenn deutlich wird, dass die Angstsymptome über das normale Alltagsmaß hinausgehen, nicht mehr kontrolliert werden können und keine organische Ursache zugrunde liegt, wird die Diagnose Angststörung gestellt.

Dies gibt Betroffenen Klarheit darüber, was mit ihnen passiert, und bildet die Grundlage für ein passendes Therapiekonzept, das gezielte Hilfe und nachhaltige Unterstützung ermöglicht.