Somatoforme Störung Selbsttest für Erwachsene

Leiden Sie an körperlichen Beschwerden, wie z. B. anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen, deren Ursachen aber nicht eindeutig organisch bedingt sind? Wenn Sie besser einschätzen wollen, ob diese physischen Probleme vielleicht psychischen Ursprungs sind, kann ein Selbsttest ein erster guter Hinweisgeber sein, denn somatoforme Störungen sind weit verbreitet … und werden dennoch häufig erst sehr spät erkannt! Deuten Sie die Zeichen und holen Sie sich Rat, um die Symptome und Ihre Situation besser einschätzen zu können. Dieser kostenlose, anonyme Selbsttest kann Ihnen dabei helfen, ersetzt aber keinesfalls eine ärztliche Diagnose.

Eine Ärztin und eine Patientin gehen nebeneinander her und unterhalten sich.

Wir sind für Sie da: Kompetente Hilfe bei der Wahl der richtigen Therapie.

Eine Therapiesitzung mit einer Patientin und einer Psychotherapeutin.

Was ist eine somatoforme Störung?

Eine somatoforme Störung liegt vor, wenn körperliche Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzrasen oder Atemnot, über längere Zeit bestehen, ohne dass sich eine organische Ursache finden lässt. Die Beschwerden sind real und oft mit erheblichem Leidensdruck verbunden. Häufig spielen psychische Belastungen wie Stress, Angst oder ungelöste Konflikte eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptome. Ohne gezielte Behandlung können sich die Beschwerden und Gefühle verfestigen und den Alltag stark einschränken.

Ein Psychotherapeut notiert sich etwas im Rahmen einer Therapiestunde.

Warum ein Somatoforme Störung Selbsttest sinnvoll ist

Viele Betroffene suchen lange nach einer körperlichen Ursache für ihre Beschwerden und durchlaufen dabei zahlreiche medizinische Untersuchungen, bevor eine psychosomatische Ursache in Betracht gezogen wird. Dieser Leidensweg “von einem zum anderen Arzt”, aber auch die "Ergebnislosigkeit" sind währenddessen häufig sehr belastend und beängstigend. Ein Selbsttest kann helfen, erste Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und körperlichen Symptomen zu erkennen. Die Ergebnisse bieten eine erste Orientierung, ersetzen jedoch keine fachliche Untersuchung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten.

Eine Einzeltherapiesitzung, bei der sich eine Patientin und ein Psychotherapeut gegenüber sitzen.

Nächste Schritte nach dem Selbsttest

Ergibt Ihr Selbsttest Anzeichen für eine somatoforme Störung, suchen Sie unbedingt professionelle Hilfe, denn eine umfassende fachliche Abklärung ist wichtig, um die Symptome und Ursachen zu bearbeiten! Wir können helfen und unterstützen Sie dabei, Ihre Beschwerden zu lindern, die zugrunde liegenden psychischen Faktoren zu verstehen und Ihre Lebensqualität & Gesundheit nachhaltig zu verbessern. In den Vincera Privatkliniken bieten wir dafür eine individuelle Diagnostik und ein multimodales Behandlungskonzept.

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Weitere Informationen zu somatoformen Störungen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Eine somatoforme Störung ist keine Depression, kann aber ähnliche Symptome aufweisen und tritt häufig gemeinsam mit depressiven Erkrankungen auf. Während bei einer Depression vor allem Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Gefühllosigkeit und Verlust von Freude im Vordergrund stehen, äußert sich die somatoforme Störung durch körperliche Beschwerden ohne nachweisbare organische Ursache – etwa Schmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Herzbeschwerden. Beide Krankheitsbilder können sich gegenseitig verstärken: Dauerhafte körperliche Beschwerden belasten die Psyche, während depressive Episoden die Schmerzwahrnehmung und das Krankheitsgefühl verstärken. Für eine sichere Abgrenzung ist eine sorgfältige Diagnostik durch Fachärzte und Psychotherapeuten notwendig.

Die Ursachen einer somatoformen Störung sind vielschichtig und beruhen auf einem Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. Häufig wirken Stress, traumatische Erfahrungen, ungelöste Konflikte oder chronische Überlastung als Auslöser. Auch eine erhöhte Körperaufmerksamkeit oder das wiederholte Erleben von Krankheiten im familiären Umfeld können die Entstehung begünstigen. Risikofaktoren sind zudem Angststörungen, Depressionen, belastende Lebensereignisse oder ein geringer Zugang zu eigenen Emotionen. In der modernen Medizin spricht man vom bio-psycho-sozialen Modell, das erklärt, wie psychische Belastungen körperliche Symptome hervorrufen und aufrechterhalten können.

Nein – die Symptome einer somatoformen Störung sind nicht eingebildet. Betroffene leiden real unter Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzrasen oder anderen körperlichen Einschränkungen. Auch wenn keine eindeutige organische Ursache gefunden wird, sind die Beschwerden medizinisch ernst zu nehmen. Die Symptome entstehen durch psychische Belastungen, die das vegetative Nervensystem und damit Körperfunktionen beeinflussen. Dies führt zu körperlich spürbaren Reaktionen wie Muskelverspannungen, Verdauungsstörungen oder chronischen Schmerzen. Die Beschwerden sind also keine Vorstellung, sondern Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels von Psyche und Körper. Eine psychosomatische Behandlung hilft, diese Zusammenhänge zu verstehen und wirksame Strategien zur Linderung zu entwickeln.