Bipolare Störung Selbsttest für Erwachsene
Leben Sie zwischen den emotionalen Extremen und durchleben Sie häufig eine rasante Achterbahn der Gefühle von „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“? Solche auffälligen Stimmungsschwankungen zwischen Hochgefühlen und tiefer Depression sollten ernst genommen werden, denn sie können ein Hinweis auf eine bipolare Störung sein. Wenn Sie typische Anzeichen, wie z.B. starke Euphorie, übersteigerter Aktivitätsdrang, übermäßige Reizbarkeit oder Phasen tiefer Antriebslosigkeit bei sich erkennen und diese besser einschätzen möchten, kann ein Selbsttest ein erster guter Ratgeber und Richtungsweiser sein. Der Test ist anonym und kostenlos – er ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose.

Wir sind für Sie da: Kompetente Hilfe bei der Wahl der richtigen Therapie.

Was ist eine bipolare Störung?
Die bipolare Störung ist eine affektive Erkrankung, die durch wiederkehrende Phasen von Manie oder Hypomanie und Depression gekennzeichnet ist. In manischen Episoden treten Symptome wie übersteigerte Energie, vermindertes Schlafbedürfnis, übersteigertes Selbstwertbewusstsein oder impulsives Verhalten auf. Depressive Phasen hingegen sind durch Antriebslosigkeit, Traurigkeit, Schuldgefühle und Rückzug geprägt. Der Wechsel zwischen diesen Extremen kann für Betroffene schwer kontrollierbar sein und wirkt sich mitunter massiv negativ auf die Lebensqualität und auf Beruf, Beziehungen und Alltag aus.

Warum ein bipolare Störung Selbsttest sinnvoll ist
Da die Symptome oft wechselhaft und schwer zu greifen sind, wird die bipolare Störung häufig erst spät erkannt. Viele Betroffene halten manische Phasen zunächst für „gute Zeiten“ und unterschätzen die Gefährdung. Ein Selbsttest kann Ihnen helfen, auffällige Muster in Ihrem Erleben und Verhalten bewusster wahrzunehmen und erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung zu gewinnen.
Kostenloser Selbsttest „bipolare Störung“
Testen Sie anonym und unverbindlich, ob Ihre Symptome auf eine bipolare Störung hindeuten könnten.
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Dieser Selbsttest ist lediglich dazu in der Lage, Anhaltspunkte für das Vorhandensein einer psychischen Erkrankung zu geben, wobei er keine medizinische Diagnose ergibt. Daher darf er nicht für eine Selbstdiagnose eingesetzt werden. Das Stellen einer gesicherten Diagnose ist vor allem bei psychischen Erkrankungen nur durch einen Facharzt oder psychologischen Psychotherapeuten möglich, welcher die Beurteilung in einem persönlichen Gespräch vornimmt. Beim Eintreten von Schäden oder Unannehmlichkeiten, welche auf Schlussfolgerungen allein auf Basis des Ergebnisses dieses Selbsttests beruhen, haften die Vincera Kliniken weder für unmittelbare Schäden noch für mittelbare.

Nächste Schritte nach dem Selbsttest
Zeigt der Test Anzeichen einer möglichen bipolaren Störung, ist eine fachliche Abklärung unerlässlich. In den Vincera Privatkliniken führen wir eine differenzierte Diagnostik durch, um zwischen Bipolar-I- und Bipolar-II-Störung sowie anderen affektiven Erkrankungen zu unterscheiden. Auf dieser Basis entwickeln wir ein individuelles Therapiekonzept, das psychotherapeutische Verfahren, medikamentöse Ansätze und unterstützende Methoden wie Achtsamkeit oder Bewegungstherapie kombinieren kann. Ziel der Therapie bei bipolarer Störung ist es, Rückfällen vorzubeugen, Stabilität zu schaffen und langfristig Lebensqualität zurückzugewinnen.
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Weitere Informationen zur bipolaren Störung
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Es gibt verschiedene Anlaufstellen, um sich auf eine bipolare Störung testen zu lassen. Dabei muss beachtet werden, dass die Diagnose nicht anhand einer einzelnen Untersuchung oder Labormessung vorgenommen werden kann, sondern anhand von Symptommustern. Die Diagnose einer bipolaren Störung erfolgt dabei immer durch einen Facharzt oder einen psychologischen Psychotherapeuten. Grundlage ist ein ausführliches Gespräch, in dem Krankheitsgeschichte, aktuelle Beschwerden und der Verlauf von Stimmungsschwankungen erhoben werden. Ergänzend kommen standardisierte Diagnosekriterien nach ICD-10 bzw. ICD-11 zum Einsatz. Wichtig ist, depressive Phasen klar von manischen oder hypomanen Episoden abzugrenzen. Auch Begleiterkrankungen wie Angststörungen, Suchterkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen müssen berücksichtigt werden. Erst die Kombination aus ausführlicher Anamnese, klinischer Einschätzung und ggf. psychologischen Tests ermöglicht eine gesicherte Diagnose.
Die Behandlung zielt darauf ab, Stimmungsschwankungen zu stabilisieren und Rückfälle zu vermeiden. Zentrale Bausteine sind Psychotherapie, etwa kognitive Verhaltenstherapie, achtsamkeitsbasierte Verfahren oder Psychoedukation. Ergänzend können Medikamente (z. B. Stimmungsstabilisatoren oder Antidepressiva) zur Anwendung kommen. Unterstützende Therapien wie Bewegungstherapie, Kreativtherapie oder Entspannungsverfahren fördern zusätzlich die emotionale Stabilität. In den Vincera Privatkliniken bieten wir ein multimodales Behandlungskonzept, das individuell auf die Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt ist.
Bei der Bipolar-I-Störung treten ausgeprägte manische Episoden auf, die häufig mit starkem Realitätsverlust, übersteigerter Euphorie oder riskanten Verhaltensweisen verbunden sind. Diese Phasen wechseln sich mit schweren depressiven Episoden ab.
Die Bipolar-II-Störung hingegen ist durch Hypomanien gekennzeichnet – abgeschwächte manische Episoden, die weniger extrem, aber dennoch spürbar beeinträchtigend sind. Hier stehen längere depressive Phasen im Vordergrund. Beide Formen haben gemeinsam, dass sie den Alltag massiv beeinflussen können und einer fachgerechten Behandlung bedürfen.


