Posttraumatische Belastungsstörung Selbsttest für Erwachsene

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann nach schweren seelischen Erlebnissen entstehen, etwa durch Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen oder andere extreme Situationen. Betroffene erleben belastende Erinnerungen, Albträume oder eine ständige innere Anspannung, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Dieser Selbsttest hilft Ihnen, mögliche Anzeichen einer PTBS besser einzuordnen. Der Test ist anonym, kostenlos und dient Ihrer persönlichen Orientierung – er ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Nahaufnahme einer Patientin, die nach einem Taschentuch greift.

Wir sind für Sie da: Kompetente Hilfe bei der Wahl der richtigen Therapie.

Eine Patientin und ihr Arzt sitzen nebeneinander auf einer Parkbank.

Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

PTBS ist eine psychische Erkrankung, die nach extrem belastenden Erlebnissen auftreten kann. Charakteristisch sind wiederkehrende Erinnerungen an das Trauma, Albträume, Flashbacks und eine starke emotionale Belastung in Situationen, die an das Geschehen erinnern. Hinzu kommen oft Vermeidungsverhalten, Übererregung (z. B. Schlafprobleme, Schreckhaftigkeit) sowie Gefühle von Entfremdung von anderen Menschen oder innerer Leere. Nicht jedes traumatische Erlebnis führt zu einer PTBS. Ob sich die Störung entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Schwere des Traumas, die persönliche Resilienz und vorhandene Unterstützungssysteme.

Eine Patientin sitzt am Ufer eines Flusses und blickt in die Ferne.

Warum ein PTBS Selbsttest sinnvoll ist

Viele Betroffene wissen lange nicht, dass ihre Symptome im Zusammenhang mit einem Trauma stehen. Stattdessen erleben sie die Beschwerden als unerklärliche Ängste, innere Unruhe oder chronische Anspannung. Ein PTBS Selbsttest kann dabei helfen, die Symptome systematisch zu erfassen und erste Hinweise auf eine mögliche Traumafolgestörung zu geben. Die Auswertung ersetzt keine Diagnose, erleichtert aber den Schritt, das eigene Erleben ernst zu nehmen und eine professionelle Abklärung in Betracht zu ziehen.

Zwei Patientinnen sitzen zusammen auf einer Bank und unterhalten sich.

Nächste Schritte nach dem Selbsttest

Wenn Ihr Ergebnis auf eine PTBS hinweist, ist eine fachliche Abklärung dringend zu empfehlen. In den Vincera Privatkliniken bieten wir eine umfassende Diagnostik und kombinieren psychotherapeutische Verfahren wie EMDR oder IRRT mit stabilisierenden Therapien, die Körper und Psyche gleichermaßen einbeziehen. Unser Ziel ist es, traumatische Erfahrungen behutsam zu verarbeiten, die Symptome zu lindern und Ihnen zu einem stabilen Lebensgefühl zurückzuverhelfen.

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Weitere Informationen zur posttraumatischen Belastungsstörung

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Die Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung erfolgt nach den Kriterien des ICD-10/ICD-11. Zu den Kernsymptomen gehören:

  • wiederholtes, unkontrollierbares Wiedererleben des Traumas (Flashbacks, Albträume),
  • Vermeidung von Gedanken, Gesprächen oder Situationen, die an das Ereignis erinnern,
  • anhaltende Übererregung mit Schlafstörungen, Reizbarkeit oder erhöhter Schreckhaftigkeit,
  • Gefühle von Entfremdung oder emotionaler Taubheit.
  • Diese Symptome müssen über mehrere Wochen bestehen und den Alltag erheblich beeinträchtigen, damit eine PTBS diagnostiziert werden kann.

Die wirksamsten Therapien bei PTBS sind psychotherapeutische Verfahren wie die Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) und die Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT). Beide Verfahren helfen, belastende Erinnerungen neu zu verarbeiten und emotional abzuschwächen. Ergänzend werden körperorientierte Methoden, Achtsamkeitstrainings und Kreativtherapien eingesetzt, um Stabilität und Selbstwirksamkeit zu fördern. Eine medikamentöse Behandlung kann in bestimmten Fällen unterstützend wirken, ersetzt jedoch keine Trauma-fokussierte Psychotherapie.

Typische Anzeichen sind Flashbacks, Albträume, das Gefühl, ständig in Alarmbereitschaft zu sein, sowie das Vermeiden bestimmter Orte oder Situationen, die Erinnerungen auslösen könnten. Hinzu kommen oft Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und das Empfinden, von der Umwelt entfremdet zu sein. Wichtig: Symptome können direkt nach dem Trauma auftreten oder sich auch erst Monate später entwickeln.