Qigong
Die traditionelle chinesische Übungsmethode Qigong ist seit Jahrtausenden ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Gesundheitsvorsorge. Übersetzt bedeutet Qigong "Arbeit mit der Lebensenergie" und vereint Meditations-, Bewegungs- und Atemübungen. Bei Vincera nutzen wir diese intensive Arbeit mit Körper und Geist auch im Rahmen der psychotherapeutischen Angebote und setzen ergänzend auf Qigong als Therapieverfahren, wenn es dem jeweiligen Krankheitsbild dienlich ist.
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Wir sind für Sie da: Kompetente Hilfe bei der Wahl der richtigen Therapie.

Einsatz von Qigong im therapeutischen Rahmen
Durch Qigong können unterschiedliche Schwerpunkte der Therapie bereichert werden. Das Ausführen der Übungen kann z. B. bei der Behandlung chronischer Schmerzen eine gute Ergänzung sein. Die intensive körperliche Erfahrung durch die Bewegung, das Gefühl der Selbstwirksamkeit, die Aktivierung der eigenen Ressourcen und die emotionale Selbstregulierung zeigen aber auch bei anderen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen positive Effekte.

Qigong: Übungen für innere Harmonie
Qigong bietet zahlreiche Vorteile für Körper, Geist und Seele, die sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirken:
- Stressreduktion: Meditation, Atem- und Bewegungsübungen fördern Entspannung und helfen, Stress abzubauen – ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung vieler psychischer Erkrankungen.
- Förderung der Selbstwahrnehmung: Regelmäßiges Üben stärkt das Bewusstsein für den eigenen Körper und die Emotionen, vermittelt Selbstwirksamkeit und unterstützt die aktive Mitwirkung an der eigenen Genesung.
- Stärkung des Selbstvertrauens: Erfolgserlebnisse im Qigong steigern das Selbstwertgefühl und fördern das Selbstvertrauen.
Diese Erkrankungen können Anlass für Qigong in der Therapie sein
Diese Erkrankungen können Anlass für Qigong in der Therapie sein

Depressionen
Anhaltende Niedergeschlagenheit, Energielosigkeit und Interessenverlust, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen können.

Burnout
Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, meist ausgelöst durch chronischen Stress.

Angststörungen & Panikattacken
Übermäßige Ängste oder plötzliche Angstanfälle, die ohne erkennbare Gefahr auftreten und den Alltag einschränken.
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Traumafolgestörungen / PTBS
Traumatische Erlebnisse können langanhaltende Auswirkungen auf das emotionale Wohlbefinden haben. Eine therapeutische Auseinandersetzung ist notwendig, um die Heilung zu fördern.
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Trauerstörungen
Blockaden in Trauerprozessen können gelöst werden.

Schlafstörungen
Einschlaf- oder Durchschlafprobleme, die Körper und Geist belasten.

Somatoforme Schmerzstörungen
Schmerzen ohne erkennbare körperliche Ursache, die häufig mit psychischen Belastungen zusammenhängen.

Tinnitus
Unter Tinnitus versteht man im Allgemeinen unterschiedlich wahrgenommene Ohrgeräusche, denen keine akuten Schallquellen zu Grunde liegen.

Migräne
Wiederkehrende, oft starke Kopfschmerzen, die von weiteren Symptomen begleitet werden.

Chronische Schmerzen
Andauernde Schmerzen, die über die ursprüngliche Ursache hinaus bestehen.

Fibromyalgie-Syndrom
Chronische Schmerzen und erhöhte Empfindlichkeit in Verbindung mit Schlafstörungen und Erschöpfung.

Essstörungen
Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, die durch eine Psychotherapie behandelt werden können.

Zwangsstörungen
Zwanghafte Gedanken oder Handlungen, die das tägliche Leben erheblich belasten können.

Persönlichkeitsstörungen
Störungen der Persönlichkeit sind für den Laien in der Regel nicht leicht zu erkennen. Dies begründet sich durch die klare Abgrenzung zu anderen, ursächlich erklärbaren oder bereits diagnostizierten psychischen Erkrankungen.

Adoleszenzkrisen
Körperliche, hormonelle und soziale Umbrüche können zu intensiven emotionalen Schwankungen und Krisen führen. Diese werden als Adoleszenzkrisen bezeichnet.

Long Covid
Anhaltende körperliche und kognitive Beschwerden nach einer COVID-19-Infektion, die den Alltag stark beeinträchtigen.

ADHS
Beeinträchtigte Konzentration und Impulskontrolle, die den Alltag herausfordernd machen.
Lassen Sie sich beraten, ob sich diese Therapie für Sie eignet.
Unsere Spezialisten sind für Sie da: Haben Sie Fragen zu einem teil- oder vollstationären Aufenthalt in unseren Akutkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie? Dann lassen Sie sich diskret und ausführlich beraten.
Wo wir Ihnen helfen können
Jede Vincera Privatklinik ist ein Versprechen: In heilsamer Umgebung behandeln wir einzigartig – so einzigartig wie Sie es sind. An diesen Standorten bieten wir Qigong im Rahmen der Therapie an:
Ihr Weg zu uns: Sie stehen bei Vincera im Mittelpunkt
In den Vincera Privatkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie arbeitet ein erfahrenes Team aus Ärzten und Therapeuten jeden Tag an der Genesung der Patienten. Dabei findet ein umfassendes Therapieangebot Anwendung, aus dessen Vielfalt die Spezialisten gemeinsam mit Ihnen genau die passenden Therapiemethoden für Ihre Erkrankung und Ihre Symptome zusammenstellen.


Erfahren Sie mehr zu unseren Behandlungsmethoden
Neben klassischen Behandlungsmethoden der stationären Psychotherapie setzen wir im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes auch auf Therapiemethoden aus der achtsamkeitsbasierten Psychotherapie, die in Qigong eine ideale Ergänzung finden.
Wir sind für Sie da: Kompetente Hilfe bei der Wahl der richtigen Therapie.
Weitere Informationen zu Qigong in der Therapie
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Qigong ist eine traditionelle chinesische Praxis, die seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle in der Philosophie und Heilkunst der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einnimmt. Die Praxis kombiniert sanfte Bewegungen, bewusste Atmung und Meditation, um sowohl körperliche als auch mentale Prozesse positiv zu beeinflussen. Der Begriff „Qigong“ bedeutet übersetzt „Arbeit mit der Lebensenergie“ und verweist auf das Ziel, die innere Balance von Körper, Geist und Seele zu fördern.
Ziel ist es, die Lebensenergie (Qi), die laut der TCM durch den Körper fließt, zu regulieren, Blockaden zu lösen und den Energiefluss zu harmonisieren. Dabei spielt die Konzentration eine zentrale Rolle, da die Übungen gezielt die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper, die Atmung und die Bewegungen lenken. Diese Fokussierung hilft nicht nur, innere Ruhe zu finden, sondern auch, ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Gesundheit und das emotionale Gleichgewicht zu entwickeln.
Qigong wird sowohl präventiv als auch therapeutisch eingesetzt und dient nicht nur der körperlichen Gesundheit, sondern auch der Förderung von emotionaler Ausgeglichenheit und mentaler Klarheit. Es wird bei zahlreichen Beschwerden wie Stress, Erschöpfung und chronischen Erkrankungen angewandt und hilft, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Die Praxis hat ihren Ursprung in den frühen Heil- und Bewegungskünsten Chinas und wird heute weltweit als Methode geschätzt, die Körper und Geist auf ganzheitliche Weise stärkt.
In der Therapie wird Qigong genutzt, um physische und psychische Beschwerden zu lindern. Es hilft dabei, Stress abzubauen, die Selbstwahrnehmung zu fördern und ein besseres Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen. Die Übungen können individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden und sind ein wertvoller Bestandteil bei der Behandlung psychosomatischer Beschwerden.
Ja, Qigong lässt sich hervorragend mit anderen Therapieansätzen wie Bewegungstherapie, Psychotherapie oder Meditation kombinieren. Es ergänzt diese Methoden, indem es den Fokus auf die Harmonisierung von Körper und Geist legt und somit die ganzheitliche Heilung unterstützt.
Weitere Bewegungstherapien

Therapeutisches Boxen
Durch die Box-Therapie finden Patienten leichter Zugang zu ihren Emotionen und können angestaute Wut herauslassen.

Yoga
Yoga ist eine wertvolle Therapieunterstützung, die Achtsamkeit, Akzeptanz und das Wohlbefinden stärkt.

Therapeutisches Bogenschießen
Die Therapieform aktiviert Ressourcen durch ein physiologisches, gesundes, in freier Natur stattfindendes, Freude und Erfolg vermittelndes Erlebnis.
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